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Gesundheitswesen/Wellness

Sicherer Start ins Familienglück

„Wir wollen unseren werdenden Müttern Ruhe und Geborgenheit bieten und die Wünsche der werdenden Eltern so weit wie möglich erfüll

Im Flugzeug, im Taxi auf dem Weg ins Krankenhaus oder in einer afrikanischen Lehmhütte – Geburten haben im Laufe der Geschichte schon an vielen Orten stattgefunden. Im Normalfall ist das zwar nicht ei

Ruhe und Geborgenheit für werdende Eltern

"Wir wollen unseren werdenden Müttern Ruhe und Geborgenheit bieten und die Wünsche der werdenden Eltern so weit wie möglich erfüllen", sagt Prof. Dr. Babür Aydeniz, der Direktor der Frauenklinik im Klinikum. Dabei stehen das wunderbare Ereignis der Geburt und die Familie im Mittelpunkt. "Aber wenn einmal während oder nach der Geburt unerwartete Probleme auftreten sollten, stehen in unserem MutterKindZentrum rund um die Uhr alle modernen medizinischen Möglichkeiten zur Verfügung." Denn das Zentrum gehört zu den großen und spezialisierten geburtshilflichen Zentren der höchsten Sicherheitsstufe in Deutschland. Als "Perinatalzentrum Level 1" ist es auch bestens auf Risikoschwangerschaften oder Frühgeburten vorbereitet.

Wer ein solch hochspezialisiertes Zentrum sein will, muss zahlreiche Bedingungen erfüllen und unterliegt auch strengen Richtlinien und staatlicher Kontrolle. Als zertifiziertes Zentrum wird das MutterKindZentrum regelmäßig von externen Experten überprüft. Das sei durchaus aufwändig, so Aydeniz. Das MutterKindZentrum müsse dabei einen ganzen Katalog von Bedingungen erfüllen. Beispielsweise müssen Kinderärzte, eine Kinderintensivstation, eine kinderchirurgische Abteilung und andere fachliche Spezialisten sowie stets Facharztstandard vorhanden sein. Die Kinderintensivstation muss zudem zum Beispiel Wand an Wand zum Kreißsaal liegen, damit im Ernstfall sofort reagiert werden kann, wenn es zu Komplikationen kommt. Das Klinikum arbeitet in diesem Bereich sehr eng mit Neuburger Ärzten der Kliniken St. Elisabeth zusammen, die auf die Neugeborenenintensivversorgung spezialisiert sind und die Kinderintensivstation mit zehn Betten im Klinikum betreiben.

Medizin im Hintergrund

"Durch die Zusammenarbeit mit unseren Neuburger Kollegen müssen Frühgeborene und Babys mit gesundheitlichen Problemen während oder nach der Geburt nicht nach Neuburg gebracht werden, sondern finden im Klinikum sofort die höchsten Sicherheitsstandards vor", erklärt Aydeniz. "Bei einer normalen Geburt aber bleibt die Medizin im Hintergrund." Stattdessen gehe es vor allem darum, dass sich die Eltern im MutterKindZentrum wohlfühlten, dass sie das freudige Ereignis der Geburt möglichst entspannt und glücklich erleben könnten. Dafür sorgt ein erfahrenes Team aus speziell ausgebildeten Kinderkrankenschwestern, Hebammen und Ärzten, die sich um das Wohlbefinden der werdenden Eltern bemühen.

Hinzu kommt eine Vielzahl von Angeboten, die den werdenden Eltern und ihrem neuen Lebensmittelpunkt die Geburt und den Start in das neue Leben leichter machen. Stillkurse zeigen den Müttern, wie sie ihr Baby richtig stillen, in Geschwisterkursen lernen Geschwisterchen, warum sich seine Eltern zunächst eine wenig mehr um ihr neues Brüderchen oder Schwesterchen kümmern müssen und dass sie nicht neidisch, sondern stolz darauf sein können, das ältere Geschwisterchen zu sein. Das Babyschwimmen macht nicht nur den Neugeborenen großen Spaß, sondern verbessert auch die körperliche Bindung zwischen Mutter und Baby. Auch rund um die Geburt gibt es zahlreiche Angebote von der Akupunktur bis zur Wassergeburt. Abgerundet wird das Angebot durch eine hotelartige Atmosphäre im MutterKindZentrum, die möglichst wenig Krankenhausatmosphäre vermittelt, sondern sogar besondere Möglichkeiten für Familien bereithält. Die können zum Beispiel eine Familiensuite für sich nutzen, um die Geburt gemeinsam zu erleben.

Wachsende Geburtenzahlen

Das MutterKindZentrum des Klinikums Ingolstadt ist damit nicht nur eines der größten und sichersten geburtshilflichen Zentren, sondern mit seinem umfassenden familienorientierten Konzept auch ein Ort, an dem sich die werdenden oder frischgebackenen Eltern besonders wohlfühlen können. Denn die Medizin und das Krankenhaus bleiben hier im Hintergrund. Erst wenn sie gebraucht werden, steht binnen Sekunden Spitzenmedizin mit allen Möglichkeiten zur Verfügung. Bei den Eltern kommt das offenbar gut an. Während die Geburtenzahlen deutschlandweit seit Jahren rückläufig sind, haben sie im Klinikum als dem größten geburtshilflichen Zentrum in der Region 10 gegen den Trend zugenommen – und das ist für Aydeniz und sein Team auch in der Boomregion um Ingolstadt durchaus ein Kompliment.