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Gesundheitswesen/Wellness

Pflegende Angehörige stehen unter Dauerdruck

Wenn Pflege zum Pflegefall macht

Die Ergebnisse einer aktuellen Forsa Umfrage für die Techniker Krankenkasse zeigen, dass pflegende Angehörige doppelt so stark belastet sind wie der Bevölkerungsdurchschnitt (www.tk.de)
Nach dem Beruf ist "das Pflegen von Angehörigen" der zweitmeiste Grund für Burn-Out-Erkrankungen. Damit besteht für pflegende Angehörige eine doppelte Gefährdung, psychische oder physische Erkrankungen zu bekommen. Körperliche Symptome eines Erschöpfungszustandes sind keine Seltenheit: häufige Müdigkeit, leichte Reizbarkeit, Niedergeschlagenheit, dauernde Rückenschmerzen, wiederkehrende Erkältungen sind warnende Signale.

Warum dies geschieht ist klar. Durch die Pflege eines Angehörigen ändert sich das eigene Leben immens. Ständige körperliche und emotionale Belastungen sind an der Tagesordnung. Daneben muss noch Energie für Anträge, Kostenberechnungen und Gutachten aufgebracht werden. Chancen, die eigene Batterie aufzuladen, sind rar gesät und erscheinen oftmals außerhalb der Reichweite.

Es nützt aber nichts, sich selbstlos aufzuopfern ohne an die Folgen zu denken. Denn nur die Erhaltung der eigenen Kraft und Gesundheit gewährleistet überhaupt die funktionierende Pflege des hilfebedürftigen Familienmitglieds.

Daher ist es ratsam, sich Raum für sich selbst zu nehmen und jegliche Art der Unterstützung zu suchen, die möglich ist. Pflegeberatungen stehen dabei kompetent zur Seite. Das Bundesministerium für Gesundheit stellt dazu folgende weiterführende Informationen bereit: (http://www.bmg.bund.de/pflege/pflegeberatung/pflegeberaterinnen-und-berater.html)

Mögliche Entlastungen können sein:
- Kuren und Erholungsaufenthalte der zu pflegenden Person
- Vereinbarung einer Familienpflegezeit für Angehörige mit dem Arbeitgeber zur Verringerung der Wochenarbeitszeit für einen Zeitraum von 2 Jahren, bei geringer Gehaltsreduzierung
- Beantragung von medizinischen und pflegerischen Hilfsmitteln
- Bestellung eines mobilen Mittagstischs
- Teilnahme an Selbsthilfe- und Gesprächsgruppen
- Besuchen von Pflegekursen für Angehörige
- Einrichtung einer Telefonkette von sich zusammenschließenden Pflegenden
- Miteinbeziehung von weiteren Familienangehörigen und die Verteilung der Last auf mehrere Schultern

Der Gesetzgeber bietet pflegenden Angehörigen außerdem mit der sogenannten Verhinderungspflege (max. 28 Tage/Jahr) eine weitere hilfreiche Möglichkeit zur Entlastung.

PROMEDICA PLUS Rhein Sieg Nord in Niederkassel bietet nicht nur 24h Pflegekräfte für eine dauerhafte Entlastung der Angehörigen an sondern auch befristete Entlastung im Rahmen einer Verhinderungspflege an.

 

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