Aktuelle Pressemitteilungen

Gesundheitswesen/Wellness

Neues Informationsportal informiert über die unbekannte Stoffwechselstörung KPU/HPU und deren Symptome.

Hilfe zur Stoffwechselstörung Kryptopyrrolurie (KPU) im Internet

Die Stoffwechselstörung KPU kann für Symptome wie Magen-Darm-Probleme, Schmerzsymptome bis hin zu Konzentrations- und Verhaltensstörungen verantwortlich sein.

KPU steht für Kryptopyrrolurie (auch HPU für Hämopyrrollaktamurie genannt). Es ist eine häufig vorkommende Stoffwechselstörung, die für eine Vielzahl von Symptomen verantwortlich sein kann. Hierzulande noch weitestgehend unbeachtet, kann eine Vielzahl gesundheitlicher Probleme, beispielsweise Konzentrations- und Wahrnehmungsstörungen, Schlafstörungen und Stresssymptome, ebenso auch AD(H)S-ähnliche Symptome, Magen- Darm-Probleme, Schmerzzustände oder Hautprobleme, entstehen,

Die KPU ist eine komplizierte Störung, bei der wichtige Stoffe wie Zink, Mangan, Vitamin B6 und einige Co-Faktoren vom Organismus nicht in ausreichendem Maße verwertet werden können, aber stattdessen über den Urin ausgeschieden werden.

Wissenschaftler gehen davon aus, dass ca. 5-10% der Bevölkerung von einer KPU betroffen sind, wobei diese Störung bei Mädchen und Frauen bis zu achtmal häufiger auftritt als bei Jungen und Männern.

Ein Labortest aus dem Urin bringt Klarheit

Mit einem Urintest kann die KPU im medizinischen Labor nachgewiesen werden.

Dr. med. Ulrich Kraft, seit vielen Jahren auf die Behandlung der KPU spezialisiert, hat das Informationsportal KPU-Hilfe.de geschaffen, um über diese vielen noch unbekannte Stoffwechselstörung aufzuklären.

"Seit vielen Jahren kommen Patienten in meine Praxis, die über eine Vielzahl von manifesten Symptomen klagen und nach teilweise jahrelanger erfolgloser Suche nach der Ursache bereits als eingebildete Kranke gelten. Bei diesen Patienten setze ich mittlerweile immer häufiger den Urintest mit sehr guten Trefferquoten ein."

Eine gezielte Substitution der fehlenden Mikro-Nährstoffe kann helfen.

Ist die Diagnose erst einmal gesichert, kann durch die Gabe der "fehlenden" Mikronährstoffe eine nachhaltige Therapie eingeleitet werden. "Wichtig dabei ist, dies unter therapeutischer Aufsicht durchzuführen, da eine hohe Dosierung immer von einem Spezialisten vorgenommen werden sollte, um Nebenwirkungen zu verhindern.", so Dr. Kraft.

Im Internet wird dem Webportal unter http://www.kpu-hilfe.de über dieses Krankheitsbild aufgeklärt.