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Gesundheitswesen/Wellness

Macht der Herbst uns krank?

Draußen ist es kalt, dunkel und nass – viele fühlen sich schlapp, ungewöhnlich müde und auch Infektionskrankheiten greifen wieder um sich. Was helfen kann.

Es ist kalt, dunkel und nass. Viele fühlen sich schlapp, ungewöhnlich müde und die Infektionskrankheiten greifen wieder um sich. Das ist keineswegs ein unbegründetes Vorurteil gegenüber der Jahreszeit, wie eine Umfrage der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2013 zeigt. Demnach geht es jedem fünften Deutschen im Herbst und Winter so.

Unser Körper ist durch die Umstellung vereinnahmt und fühlt sich damit leicht überfordert. Eine der Ursachen ist der sich ändernde Melatonon-Haushalt. Dieses sogenannte Schlafhormon produziert unser Körper bei Dunkelheit. Also vermehrt, umso weniger Tageslicht wir abbekommen. Wir werden zunehmend müde, müssen uns zwingen, die gewohnte Leistung zu erbringen, und geraten so viel schneller in einen Erschöpfungskreislauf, fühlen uns eher gestresst. Stress wiederum ist ein Phänomen der Informationsverarbeitung und des Nervensystems.

Derartige Wechselwirkungen werden wissenschaftlich in der Psychoneuroimmunologie untersucht. So konnte bereits 1976 durch Experimente des Begründers Robert Ader nachgewiesen werden, dass die Botenstoffe beider Systeme sich gegenseitig beeinflussen. "Im therapeutischen Alltag kann der Zusammenhang zwischen Nervensystem und Immunstatus daher gar nicht wichtig genug genommen werden", erklärt Ralf Kaufmann, Inhaber der Chiropraktik Manufaktur Kaufmann. Chiropraktik beschäftigt sich mit der Beseitigung störender Einflussfaktoren des Nervensystems und damit auch mit allen relevanten Stressoren. Klassischerweise gehören dazu:
- Beruf
- Beziehung
- Umwelt
- körperlicher Stress (Gift und Traumen)

Um bei der Entlastung effizient ansetzen zu können, reicht für die Ursachensuche die biomechanische Vermessung (z.B. Röntgen) nicht aus. Der Gesamtzustand des Nervensystems wird in der Praxis der Chiropraktik Manufaktur Kaufmann daher ergänzend u.a. durch den Herzraten-Varianz-Test analysiert. Hierbei stehen das vegetative Nervensystem, die Muskeln sowie die Spinalnerven im Fokus. Darüber hinaus bestimmt auch unser Darm, wie effizient unser Immunsystem arbeitet.

Daher braucht es eine gute Diagnostik, um festzustellen, welche Belastung unseren Körper ursächlich erschöpft. Dann antwortet die Therapie mit dem richtigen Mix, wie beispielsweise Passionsblume als organische und Chiropraktik als mechanische Entlastung des Nervensystems. So genießen wir den der Herbst wieder als eine Jahreszeit, die in der richtigen Kleidung ganz eigene schöne Momente bietet.