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Klinikum Ingolstadt macht sich für Schlaganfallprävention stark

Foto: Klinikum Ingolstadt

Infobus der "Herzenssache Schlaganfall"

Gesundheitsrisiken kennen, Symptome deuten, schnell reagieren – Aufklärung kann Leben retten. Das Klinikum Ingolstadt engagiert sich aktiv für die Kampagne "Herzenssache Schlaganfall". Am 23.05.2015, nicht wie gemeldet am 23.07., von 10 bis 16 Uhr, steht der Oberarzt der Neurologischen Klinik, Dr. Rainer Dabitz, in Ingolstadt, am Rathausplatz, am Infobus für Fragen rund ums Thema Schlaganfall zur Verfügung.

Der Schlaganfall ist nach Krebs- und Herzerkrankungen die dritthäufigste Todesursache in Deutschland.1 Jährlich erleiden hierzulande rund 270.000 Menschen einen Schlaganfall.2 Dabei könnten sich 50 bis 70 Prozent aller Schlaganfall-Erkrankungen durch gezielte Vorsorgemaßnahmen und die Förderung einer gesunden Lebensweise verhindern lassen.3
Die von Boehringer Ingelheim initiierte und in Kooperation mit der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe (SDSH) sowie der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft (DSG) umgesetzte bundesweite Aufklärungskampagne "Herzenssache Schlaganfall" setzt genau hier an: Ziel ist es, den Informationsstand über Ursachen, Risikofaktoren und Vorsorgeoptionen in der Bevölkerung zu verbessern und die Anzahl der Schlaganfälle zu reduzieren.

Am 23.05.2015 hält der signalrote Infobus der "Herzenssache Schlaganfall" auch in Ingolstadt. Interessierte haben hier die Möglichkeit, im direkten Gespräch mit dem Facharzt offene Fragen zu klären und ihr persönliches Schlaganfall-Risiko testen zu lassen. Informationsmaterialien sorgen für zusätzliche Aufklärung über Risikofaktoren, darunter Vorhofflimmern, eine häufig zu spät diagnostizierte Herzrhythmusstörung.
"Unser Engagement als Klinik geht weit über die eigentliche Versorgung von Patienten hinaus", so Dr. Dabitz. "Durch unsere Beratung der Menschen vor Ort möchten wir dazu beitragen, Schlaganfälle zu verhindern."
Birgit Härtle, Projektleiterin der Aufklärungskampagne "Herzenssache Schlaganfall" bei Boehringer Ingelheim, ergänzt: "Es ist gerade die übergreifende Zusammenarbeit von Fachärzten, Kliniken, Selbsthilfegruppen, Herstellern, Politikern und Verbänden, die unsere Aufklärungsarbeit erfolgreich macht. Nur gemeinsam können wir die Bevölkerung für die Erkrankung Schlaganfall nachhaltig sensibilisieren."

Die Stationen der Aufklärungstour sowie zusätzliche Informationen zu der Herzrhythmusstörung Vorhofflimmern, einem der bedeutsamsten Risikofaktoren für einen Schlaganfall, stehen auf www.vorhofflimmern.de zur Verfügung.

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Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Spezialisten ermöglicht umfassende medizinische Betreuung und Beratung. Auch in unvorhersehbaren Notfällen ist stets ein Spezialist vor Ort, und kurze Transportwege erhöhen den Komfort.