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Gesundheitswesen/Wellness

Information im Klinikum Ingolstadt

Sie sind so etwas wie Visitenkarten des Klinikums Ingolstadt.

Die freundlichen Frauen hinter der Empfangstheke im Eingangsbereich des Klinikums zählen zugleich auch zu den bekanntesten Gesichtern des Klinikums überhaupt: Denn der Weg ins Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus führt meist an den vier Damen der Information vorbei – oder eben direkt zu ihnen. Denn sie weisen nicht nur den richtigen Weg zum Ziel, sondern sind auch eine Hilfe in allen Fragen – und davon gibt es jeden Tag viele.

Wenn Anita Schneider durch Ingolstadt geht, wird sie auf der Straße nicht selten erkannt. Sie sei schon öfter angesprochen worden, erzählt sie. Kein Wunder – die Wahrscheinlichkeit, dass man ihr oder einer der anderen freundlichen Damen an der Information des Klinikums im Laufe der Zeit einmal begegnet, ist relativ groß. Denn irgendwann kommen die meisten Menschen in der Region einmal ins Klinikum, um einen Bekannten oder Verwandten zu besuchen, der hier behandelt wird.
Kaum einer der zahlreichen Besucher, die jeden Tag in das Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus strömen, macht nicht Halt an der Information, um nach dem Weg zu fragen oder sich zum Beispiel bei den freundlichen Damen zu informieren, wo ihr kranker Verwandter oder Bekannte zu finden ist. Und die Infodamen müssen multitaskingfähig sein und das Klinikum wie aus ihrer Westentasche kennen. Denn die Fragen und Wünsche, mit denen sie Tag konfrontiert werden, sind vielfältig – so vielfältig, wie ihr Aufgabengebiet.

Hilfe für bis zu 1000 Menschen pro Tag
 
Oft sind sie und ihre Mitstreiterinnen eine Art Wegweiser – und zwar nicht nur für die Besucher, sondern auch für die zahlreichen Gäste wie Ärzte, Pflegekräfte, Pharmavertreter, Handwerker oder andere Leute, die im Klinikum zu tun haben – oder gerne auch ganz woanders. Häufig kämen auch Leute, die eine Arztpraxis, ein Geschäft oder etwas anderes in der Umgebung des Klinikums suchten, erzählt Anita Schneider. Aber auch dann werde selbstverständlich so weit wie nur möglich geholfen. Sie betreuen aber auch die Schließfächer, nehmen Postlieferungen und Fundsachen entgegen, geben Telefon- und Internetkarten aus und sind Ansprechpartner für Fragen aller Art. "Es ist schon eine sehr vielfältige Aufgabe. Manchmal ist man auch nach Jahren noch erstaunt, was die Leute so alles fragen", erzählt Anita Schneider, die schon seit vielen Jahren stets freundlich mit einem Lächeln und hilfsbereit in allen Fragen weiterhilft.
Rund 500 Menschen pro Tag erkundigen sich bei den Damen am Empfang nach Zimmernummern eines Patienten und anderen Dingen, am Wochenende sind es sogar rund 1000 pro Tag. Manchmal kommen auch Patienten mit einem Notfall oder suchen den Weg zu einer Leitstelle. "Ich kenne daher so gut wie jeden Winkel im Klinikum", sagt Anita Schneider. Denn von Lieferanten, bis zu Vertretern, die die Apotheke des Klinikums suchen oder Angehörigen, die einen Verstorbenen in der Pathologie sehen wollen – Anita Schneider und ihre Kolleginnen haben für alle Anlaufpunkte die passende Beschreibung im Kopf.
"Ich spreche mehrere Sprachen", sagt Anita Schneider grinsend. "Nämlich Deutsch, Bayerisch, Englisch und mit Händen und Füßen." Letzteres ist auch immer wieder gefragt, denn nicht immer sind die Besucher des Deutschen so mächtig. Und einen Schuss Humor und gute Laune kann man bei den vielfältigen Anfragen auch immer brauchen. Denn wer in ein Krankenhaus kommt, macht sich nicht selten Sorgen – etwa, wenn ein Familienmitglied erkrankt ist.
Oft werden diese Sorgen auch Teil des Gesprächs. "Was man der Familie nicht sagt, sagt man Außenstehenden, sagt man. Und so ist es oft", sagt Anita Schneider. Viele Besucher kämen wegen einer konkreten Frage, nicht selten aber entwickle sich daraus auch ein Gespräch. "Da sind schon oft sehr traurige Geschichten dabei", sagt Schneider. "Aber allein das Zuhören hilft", freut sie sich. Das sei auch das Schöne an ihrem Job: Menschen zu helfen, sie vielleicht zum Lächeln oder Lachen zu bringen und auch zu sehen, wie sie für die kleine Hilfe dankbar seien.
 
Vom verlorenen Kind bis zum Ministerpräsidenten
 
In jedem Fall aber gehört zum Aufgabenspektrum auch allerhand Spontaneität und keine Berührungsangst. Denn wenn jemand gar nicht mehr aus oder ein weiß, wendet er sich eben oft an die Info. Die eine oder andere Beschwerde wird da einmal vorgebracht, ein Taxi gerufen oder Fundsachen aller Art abgegeben – durchaus auch einmal sehr ungewöhnliche wie ein verloren gegangenes Gebiss oder auch einmal ein zweieinhalbjährigen Kind, dass die Eltern beim Kaffeetrinken aus den Augen verloren und dann einfach vergessen hatten. Aber auch die Hand eines waschechten Ministerpräsidenten hat Anita Schneider schon schütteln dürfen.
"Die Damen an der Info sind wirklich meist die erste Visitenkarte des Klinikums", sagt der stellvertretende Pflegedirektor des Klinikums. Schließlich führt der erste Weg im Klinikum oft zu Anita Schneider und ihren Kolleginnen von der Info. Sie sind täglich von 8 bis 20 Uhr sowie am Wochenende und feiertags von 10 bis 12.15 Uhr und 12.45 bis 19 Uhr für Besucher des Klinikums da.

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Medizinische Kompetenz, erstklassige Versorgung und individuelle Betreuung – im Klinikum Ingolstadt ist jeder Patient in guten Händen. Bestmögliche Behandlung und Therapie garantieren die national und international anerkannten Mediziner in den Kliniken und Instituten sowie den Belegkliniken.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Spezialisten ermöglicht umfassende medizinische Betreuung und Beratung. Auch in unvorhersehbaren Notfällen ist stets ein Spezialist vor Ort, und kurze Transportwege erhöhen den Komfort.