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Gesundheitswesen/Wellness

Gesundheitsreform in Eigenregie? Freie Gesundheitsberufe entlasten das staatliche Gesundheitssystem

Das Mitgliedersiegel des DBFG e.V.

Maßnahmen zur aktiven Gesundheitsvorsorge können das staatliche Gesundheitssystem finanziell enorm entlasten. Wie aber erkennt man den Nutzen der verschiedenen Angebote und die Qualität der Anbieter?

Gesetzliche Gesundheitsreformen gab es einige in Deutschland. Das staatliche Gesundheitssystem krankt dennoch an einem Missverhältnis zwischen dem Behandlungsbedarf der Menschen und dessen Finanzierung. Während jedoch die medizinischen Behandlungen immer perfekter werden wird das Wissen um den Erhalt von Gesundheit und Wohlbefinden kaum noch vermittelt. "Dabei liegt gerade hier der Schlüssel für eine individuelle Gesundheitsreform" sagen die Vorsitzenden des Deutschen Berufsverbandes für Freie Gesundheitsberufe, Ina Gutsch & Stefan Bratzel.

Zu den freien Gesundheitsberufen gehören alle gesundheitsfördernden Methoden und Berufe, die nicht medizinisch ausgerichtet sind. Von der Entspannungsmassage über das Ernährungscoaching bis zum Geistigen Heilen und der psychologischen Begleitung in Lebenskrisen gibt es die verschiedensten Methoden. "Regelmäßig angewendet helfen Sie, die Gesundheit zu erhalten und den Menschen insgesamt zu stärken", so Ina Gutsch. Als Heilpraktikerin kenne sie beide Seiten, die Therapie und die Vorsorge. "Menschen, die regelmäßig Beratungen und Anwendungen zur Verbesserung ihrer Lebensqualität in Anspruch nehmen, sind nach meiner Erfahrung seltener krank und insgesamt stabiler".

Stefan Bratzel betont, dass es auch für chronisch kranke Menschen wichtig ist, wieder eine Grundlage für die Gesundheit zu schaffen. "Viele wünschen sich hier Hilfe, erhalten aber beim Hausarzt oder Internisten keine individuelle Gesundheitsberatung". Auf der anderen Seite sei das Angebot alternativer Anbieter so groß, dass die Übersicht fehle. Welche Methode hilft in welcher Situation und was macht die Qualität eines Anbieters aus?

Hier hilft der Deutsche Berufsverband für Freie Gesundheitsberufe, die Brücke zu schlagen. Er unterstützt die Anwender der freien Gesundheitsberufe in der professionellen Praxisführung und Selbstdarstellung, so dass Hilfesuchende leichter eine Wahl treffen können.

"Ein Patient müsse schließlich klar unterscheiden können, wo er bei Erkrankungen medizinische Hilfe bekommt und wo er präventiv eine aktive Gesundheitsförderung erhält", erklärt Ina Gutsch.
Da der freie Gesundheitsberuf kein eigenes Berufsgesetz hat, helfe der Berufsverband zudem durch verschiedene Maßnahmen, die Anwender in der Qualifizierung zu unterstützen. Hierzu gehören neben der beruflichen Aus- und Weiterbildung u.a. Qualitäts- und Ethikrichtlinien, Informationen zur Klientenaufklärung und zur rechtlich korrekten Selbstdarstellung. Anwender mit einer professionellen Berufsausbildung können sich zudem als Premium-Mitglied qualifizieren.

"Der DBFG fördert auf diese Weise den Verbraucherschutz und trägt dazu bei, das Berufsbild bekannter zu machen. Oft ist den Anwendern selbst nicht bekannt, dass sie einem freien Gesundheitsberuf angehören", erläutert Heilpraktiker und Seminarleiter Stefan Bratzel. Dies habe in der Vergangenheit häufig Fragen zum Berufsbild und zur Kompetenz der Anbieter aufgeworfen.

Der Deutsche Berufsverband für Freie Gesundheitsberufe e.V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Anwender und Klienten über dieses Berufsbild und die verschiedenen Möglichkeiten der professionellen Gesundheitsvorsorge aufzuklären.

Obwohl präventive Leistungen aus eigener Tasche bezahlt werden, kann sich das auszahlen. Die Beratungen und Anwendungen tragen dazu bei, die Arbeitsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit zu erhalten und so am Arbeitsmarkt zu bestehen oder auch familiären Verpflichtungen nachzukommen. "Je eher man in die eigene Gesundheit investiert, umso mehr zahlt es sich später aus", sagt Ina Gutsch. Auch sei die Vorsorge im Allgemeinen preiswerter als die Behandlung chronischer Erkrankungen.

Allein das Burn-Out-Syndrom betreffe mittlerweile mehrere Millionen Menschen allein in Deutschland. Dies zeige ein deutliches Missverhältnis zwischen dem Leistungsanspruch und der Leistungsfähigkeit der Betroffenen, das mittlerweile weit verbreitet ist.
"In diesem Beispiel können sowohl seelische Faktoren als auch körperliche Faktoren eine entscheidende Rolle spielen", ergänzt Stefan Bratzel. Geschulte Berater aus den Bereichen Ernährung, Psychologie und Persönlichkeitsentwicklung sowie professionelle Anwender von Massagen oder Körperarbeit könnten hier wertvolle Unterstützung leisten.

Der Deutsche Berufsverband für Freie Gesundheitsberufe stellt Hilfesuchenden eine deutschlandweite Anwenderübersicht seiner Mitglieder zur Verfügung.

Anwender erhalten beim DBFG eine umfangreiche online-basiserte Unterstützung von der Existenzgründung bis zur professionellen Praxisführung. Die Mitglieder-Plattform umfasst eine Vielzahl von informativen Dokumenten rund um die Bereiche Berufsrecht, Behörden, Versicherungen, Selbstdarstellung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Individuelle Fragen werden im Rahmen des Online-Forums beantwortet. Regelmäßige Webinare zur professionellen Praxisführung runden das Angebot des DBFG e.V. ab.