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Gesundheitswesen/Wellness

Familienorientiert erfolgreich

Zehn Jahre ist Prof. Dr. Babür Aydeniz nun Direktor der Frauenklinik im Klinikum Ingolstadt und hat in dieser Zeit mit seinem Team wohl schon rund 20.000 Kindern auf die Welt geholfen.

Vor allem aber haben die Geburtenzahlen in dieser Zeit stark zugelegt. Eine mögliche Ursache: Im Klinikum setzt man neben einer komfortablen Umgebung sehr stark auf die Wünsche der werdenden Eltern. Neben der Menschlichkeit spielt aber auch die hohe medizinische Sicherheit eine wichtige Rolle. Aufgrund des großen Bedarfs soll in Zukunft sogar erneut die Neugeborenenintensivstation erweitert werden. Und schon bald wird auch das gesamte MutterKindZentrum komplett neu entstehen.

Es ist durchaus eine ungewöhnliche Entwicklung, die sich da in den letzten Jahren im Klinikum Ingolstadt vollzogen hat. Während die Geburtenraten in Deutschland anhaltend niedrig sind und die Geburtenzahlen dementsprechend sinken, sind sie im Ingolstädter Schwerpunktkrankenhaus innerhalb weniger Jahre um etwa die Hälfte gestiegen. Auch Prof. Dr. Babür Aydeniz, der Direktor der Frauenklinik im Klinikum, wundert sich beim Blick auf die Zahlen bisweilen. Andererseits weiß der Leiter des MutterKindZentrums auch, dass es auch Gründe für die positive Entwicklung gibt.

Denn der starke Anstieg der Geburtenzahlen von rund 1.600 auf inzwischen fast 2.400 im letzten Jahr innerhalb etwa eines Jahrzehnts ist nicht alleine mit der positiven Bevölkerungsentwicklung in Ingolstadt und der Region zu erklären. Für Aydeniz ist es vielmehr die Mischung aus einem Dreiklang, die immer mehr werdende Eltern ins Klinikum kommen lässt: höchste medizinische Qualität und Sicherheit, ein offenes Ohr für die Wünsche und Anliegen der Patientinnen und ein großes Maß an Menschlichkeit – das sind für ihn die Zutaten des Erfolgs.

Für die medizinische Sicherheit steht das Prädikat Perinatalzentrum "Level 1". Jedes Jahr wird das MutterKindZentrum des Klinikums – ebenso wie die anderen Krankenhäuser dieser höchsten Qualitätsstufe in Sachen Geburtshilfe – auf seine Leistungsfähigkeit überprüft und das Prädikat für die höchste Sicherheit in der Geburtshilfe neu vergeben. Wichtig ist dabei die Zusammenarbeit mit den neonatologischen Spezialisten der Kliniken St. Elisabeth in Neuburg, die vor Ort eng mit ihren Kollegen des Klinikums kooperieren.

Erweiterung der Neugeborenenintensivstation geplant

Seit über 20 Jahren arbeitet man eng in der Behandlung von Frühgeborenen auf der Neugeborenenintensivstation im Klinikum zusammen – und zwar so erfolgreich, dass die Station nun bereits zum zweiten Mal binnen weniger Jahre erweitert werden soll. Bereits 2011 war die Station von damals sechs auf dann zehn Plätze vergrößert worden. Doch der Bedarf für noch mehr Plätze sei da, so Aydeniz. Deswegen denke man bereits konkret über eine weitere Erhöhung nach.

Nicht nur die medizinische Sicherheit spielt für die werdenden Eltern eine wichtige Rolle. Besonders gut kommt bei ihnen und ihren Familien offenbar die Atmosphäre und das Ambiente im Klinikum Ingolstadt an. "Sie sollen sich bei uns einfach nur wohlfühlen. Die Medizin ist auf höchster Ebene immer da. Aber sie bleibt im Hintergrund, solange sie nicht gebraucht wird", erklärt Aydeniz. "Aber wenn sie gebraucht wird, ist sie binnen weniger Sekunden sofort in höchster Qualität da", verspricht der Klinikdirektor.

Besonders das Kursprogramm, mit Still- oder Geschwisterchenkursen, Babyschwimmen und anderem, kommt sehr gut an. Aber auch sogenannte komplementärmedizinische Angebote aus dem Bereich der Homöopathie oder zum Beispiel Akupunktur, Entspannungsöle und anderes seien zunehmend gefragt und heute sehr häufig. "Da richten wir uns in unserem Angebot ganz nach den Wünschen der werdenden Eltern", sagt Aydeniz. Ihre Zufriedenheit sei der wichtigste Maßstab für ihn und sein Team.

Familienorientierte Geburtshilfe

Dazu soll auch ein besonders hohes Maß an menschlicher Fürsorge beitragen. Schwangere Frauen sind schließlich keine kranken Patienten, und die Geburt ist ein natürliches Ereignis, das trotz aller medizinischen Möglichkeiten so natürlich wie möglich ablaufen solle, so Aydeniz – und zwar möglichst auch im Kreis der Familie. Eine familienorientierte Geburtshilfe stehe im Klinikum im Mittelpunkt. Nicht nur die Familiensuite für die ganze Familie sei daher unter den werdenden Eltern sehr gefragt.

Auch in diesem Jahr setzt sich der Trend zu mehr Geburten fest. Bereits Anfang Juni – und damit noch ein wenig früher als in den letzten Jahren – konnten sich die Eltern Kristin Braun und Andy Schilling gemeinsam mit dem Team des MutterKindZentrums über "Ole" freuen – das 1.000. Neugeborene in diesem Jahr. Im Klinikum hat man offenbar die richtige Mischung aus medizinischer Sicherheit und eben jener Umgebung gefunden, in der sich die Eltern und ihr zukünftiger Lebensmittelpunkt wohlfühlen können. Das jedenfalls legen die stark steigenden Geburtenzahlen der letzten Jahre nahe. Der Anstieg von 1.600 auf 2.390 Geburten im letzten Jahr jedenfalls geht sicher nicht nur auf die Zuzugsregion Ingolstadt zurück.

Man werde sich auch weiter mit den Eltern austauschen, um auch in Zukunft ideale Bedingungen für sie zu bieten – und zwar mehr denn je: Denn im Zuge der Generalsanierung des Klinikums wird auch das MutterKindZentrum des Klinikums ein neues, noch schöneres und komfortableres Ambiente erhalten. Die Generalsanierung schreitet planmäßig voran und wird nach dem OP-Trakt in einem zweiten Schritt mit den Intensivstationen und dem neuen MutterKindZentrum weitergehen. Vielleicht bleiben die Geburtenzahlen im Klinikum also auch in Zukunft gegen den Trend weiter so hoch.
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Medizinische Kompetenz, erstklassige Versorgung und individuelle Betreuung – im Klinikum Ingolstadt ist jeder Patient in guten Händen. Bestmögliche Behandlung und Therapie garantieren die national und international anerkannten Mediziner in den Kliniken und Instituten sowie den Belegkliniken.
Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Spezialisten ermöglicht umfassende medizinische Betreuung und Beratung. Auch in unvorhersehbaren Notfällen ist stets ein Spezialist vor Ort, und kurze Transportwege erhöhen den Komfort.
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