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Gesundheitswesen/Wellness

Ergotherapeutische Behandlungen bei psychischen Erkrankungen

Die Ergotherapie wird erfolgreich im Bereich der Psychiatrie angewandt, um psychische Erkrankungen zu behandeln.

Die Ergotherapie wird unter anderem in der Psychiatrie als eine Begleittherapie, eingesetzt. Ihre Aufgabe ist es, Menschen mit psychischen Erkrankungen die Auseinandersetzung mit sich selbst, der eigenen Erkrankung und ihrer Umwelt zu erleichtern. Die ergotherapeutischen Maßnahmen sind dabei sehr unterschiedlich und richten sich an die jeweilige Erkrankung, die der Patient hat. Behandelt werden Kinder und Erwachsene mit psychotischen, neurotischen und psychosomatischen Störungen, Suchterkrankungen und Depressionen. Besonders wichtig ist eine ganzheitliche Therapie, die auch das Umfeld des Patienten mit einbezieht. Nur so ist eine umfassende und zielführende Therapie möglich. Welche psychischen Erkrankungen in der Ergotherapie behandelt werden und welche Ziele sie im Einzelnen verfolgt, erklärt die Praxis für Ergotherapie Elisabeth Brechtel aus Köln.

Anwendungsbereiche und Behandlungsziele
Psychische Erkrankungen sind mit Einschränkungen verbunden, die verschiedene Alltagsfähigkeiten betreffen. Diese verloren gegangene Fähigkeiten wiederzuerlangen, ist die vorrangige Aufgabe, die die ergotherapeutische Therapie verfolgt. Die Ergotherapie in der Psychiatrie wird bei verschiedenen psychiatrischen Erscheinungsbildern erfolgreich eingesetzt. Hierzu zählen folgende:

-Schizotype und wahnhafte Störungen
-Essstörungen
-Demenzielle Syndrome
-Hirnorganisches Psychosyndrom
-Alkohol-, Drogen-, Medikamenten-, und Spielsucht
-Depressionen
-Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen
-Affektive Störungen
-Angststörungen
-Schizophrenien

Die Ergotherapie wird bei psychischen Erkrankungsbildern eingesetzt, um die Lebensqualität des Patienten zu verbessern. Hierzu gehört die Therapie zur Entwicklung, Verbesserung und den Erhalt von:

-psychischen Funktionen wie Motivation, Belastbarkeit, Antrieb, Ausdauer und Selbstständigkeit im Alltag
-Kognitiven Funktionen
-Körperwahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung
-Realitätsbezogenheit von Selbst- und Fremdwahrnehmung
-Situationsgerechtem Verhalten, sozio-emotionalen Kompetenzen und Interaktionsfähigkeit
-Psychischer Stabilität und Selbstvertrauen
-Umgang mit Ängsten
-Eigenständiger Lebensführung

Um die ideale Therapie für den Patienten zusammenzustellen, erfolgt zunächst ein Anamnesegespräch. Hier erfahren die Ergotherapeuten, welche Schwierigkeiten sich im Alltag für den Patienten ergeben und was besonders trainiert werden sollte. Neben verhaltenstherapeutischen Maßnahmen, sozialem Kompetenztraining und Anwendung kognitiver Trainingsprogramme kommen viele weitere Behandlungsmaßnahme infrage, um die Ziele zu erreichen.

Für weitere Informationen steht die Praxis für Ergotherapie Elisabeth Brechtel aus Köln gerne zur Verfügung.