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Die richtigen Tricks bewirken friedliches Einschlafen

Einschlaftipps zum jährlichen "Tag des Schlafes"

Erholsamer Schlaf ist unersetzlich. Wer nachts nicht zur Ruhe kommt, fühlt sich tagsüber schlapp und kraftlos. Die Württembergische Versicherung, ein Unternehmen des Vorsorge-Spezialisten Wüstenrot & Württembergische (W&W), hat zum "Tag des Schlafes", der mit dem 21. Juni ausgerechnet auf den längsten Tag des Jahres fällt, einige hilfreiche Tipps zum Einschlafen zusammengestellt.

Durchschnittlich braucht ein Mensch etwa sieben Stunden Schlaf pro Nacht. Aus welchen Gründen wir überhaupt schlafen müssen, kann die Wissenschaft aber bis heute noch nicht recht erklären. Was aber bekannt ist: Während unser Körper ruht, vollbringt das menschliche Gehirn im Schlaf Hochleistungen. In Träumen verarbeitet es das tagsüber Erlebte und Gelernte, wie Forscher in Experimenten herausfinden konnten. Dabei ist aber die Qualität des Schlafes noch wichtiger als die Dauer. Doch in Zeiten von zunehmendem Leistungsdruck fällt es vielen Menschen schwer, nachts ruhig zu schlafen.

Wer erst zu Bett geht, wenn er sich auch wirklich müde fühlt, vermindert die Gefahr, sich nur von einer Seite auf die andere zu wälzen. Passiert es trotzdem, ist es am besten, aufzustehen und einfache Aufgaben zu erledigen, bei denen ein wenig Konzentration notwendig ist – zum Beispiel ein einfaches Sudoku lösen, stricken oder in Zeitschriften blättern. Den Fernseher einzuschalten ist in dieser Situation keine gute Idee, da das Gehirn möglicherweise neue Informationen erhält, die den Schlaflosen erst recht wach halten.

Wer nachts generell schlecht zur Ruhe kommt, sollte auf einen Mittagsschlaf verzichten, da dieser das Schlafbedürfnis reduziert. Hilfreich ist, sich feste Zeiten für das Aufstehen und Einschlafen zu setzen. Gerade das Aufstehen zur stets gleichen Zeit sorgt für einen ausgeglichenen Biorhythmus. Vor dem Zu-Bett-Gehen sollten schweres Essen sowie alkohol- und koffeinhaltige Getränke vermieden werden, da sie negative Auswirkungen auf die Schlafqualität haben können. Über die Wirkung von Sport scheiden sich die Geister: Einige schlafen nach einem ausgiebigen Training am besten ein. Da körperliche Anstrengung den Kreislauf jedoch in Schwung bringt, sind die Morgenstunden dafür grundsätzlich besser geeignet.

Das Bett als reine "Schlaf-Oase" betrachten

Einschlafrituale können auch bei Erwachsenen helfen: Das liebste Musikstück anhören, ein paar Seiten lesen – die Beschäftigungen können ganz unterschiedlich sein. Wichtig ist, dass sie nicht im Bett stattfinden, da es als reine "Schlaf-Oase" gelten sollte. Außerdem sollten die Tätigkeiten entspannend sein. Sich einen Actionfilm im TV anzusehen, ist als Einschlafritual beispielsweise nicht geeignet.

Wer nur schwer einschlafen kann, sollte zudem versuchen, sich mit dem Thema Schlaf gedanklich nicht allzu sehr zu beschäftigen. Wer sich ständig fragt, wie die heutige Nacht wohl verlaufen wird, setzt sich selbst unter Druck und bewirkt damit meist erst recht eine schlaflose Nacht.

Länger anhaltende Schlafstörungen sollten nicht unterschätzt werden. Sie können zu Denkstörungen und depressiven Verstimmungen, in schweren Fällen sogar zu Halluzinationen führen. Das Hinzuziehen ärztlicher Hilfe ist hier dringend geboten. Der Einsatz von Schlaftabletten ist generell nicht zu empfehlen, da sie gesundheitsschädliche Nebenwirkungen haben können. Abgesehen von unbedenklichen, rein pflanzlichen Hilfsmitteln wie Baldrian und Melisse, sollten schlaffördernde Medikamente nur mit ärztlicher Zustimmung eingenommen werden.