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Gesundheitswesen/Wellness

Die Rauchstopp-Sofort-Methode bringt‘s!

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betont Frau Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA. am 12.01.2015 im "Moma"-Morgenmagazin. "Weil Rauchen eine Sucht ist und man Sie auch durch gezielte Therapiemaßnahmen bekämpfen kann"

Zu diesen Therapien sagt die Expertin ganz klar:
"Nikotinersatzstoffe – und da vor allem - Ja!"
Denn sie machen nicht süchtig und sie helfen in den ersten Tagen und Wochen die Entzugserscheinungen zu überstehen".
"Zigaretten reduzieren – Nein! – denn das gelingt nicht wirklich und schnell ist man wieder bei seinem alten Pensum."
"Liebe Gewohnheiten, die mit der Zigarette verbunden sind, müssen ersetzt werden durch neue sogar noch bessere Gewohnheiten. - Das fällt unter Verhaltenstherapie!"

"Kann ich jemals nur hin und wieder eine rauchen?" – Nein! Niemals!
Hier liegt vor allem die Gefahr von der viele Raucher nichts wissen und weshalb sie trotz mehrfacher Aufhörversuche immer wieder rückfällig geworden sind.

Auch dass Raucherentwöhnung mit Kassenerstattung bezuschusst wird, wissen viele nicht. Rufen Sie Ihre Kasse an und erfragen Sie den in der Nähe wohnenden Rauchertherapeuten.

Lt. BZgA-Statistik ist in den letzten 10 Jahren in Deutschland die Zahl der Raucher immer mehr zurück gegangen.
Weniger schön ist, dass die Zigarettenindustrie nun Kinder an der Schwelle zur Pubertät im Visier hat. Die Verführungen lauern überall. Es gibt heute schon Mini-Packungen für kleines Taschengeld, die Kinder an einem Automaten ziehen können (wenn keiner zuguckt). Und es gibt immer mehr Zusatzstoffe wie Schokolade und Lakritz in den Zigaretten, die sie "schmackhafter" machen, so dass auch Kinder mit ihren noch zarten Atemwegen rauchen können, ohne dass es kratzt und sie husten müssen.

Frau Dr. Christa Schlegel, Dipl. Psych. und langjährige Raucherentwöhnungstherapeutin in der Nähe von Köln, erzählt von einer Mutter, deren 11-jähriger Sohn mit ADHS zu kämpfen hat. Als sie ihm berichtet, sie möchte gern aufhören mit Rauchen, fühle sich aber oft zu sehr gestresst – auch durch seine Unruhe, sagt er spontan: "Dann geh doch einfach in dein Zimmer und tu so als würdest du eine rauchen. Mach es aber nicht wirklich, sondern ruh‘ dich aus. Ich gehe dann in mein Zimmer oder raus zum Spielen. So schaffen wir es zusammen."

Die Mutter war gerührt. Und Frau Dr. Schlegel bestätigt, dass Kinder in diesem Alter ihren Eltern wundervoll helfen können. Mütter und Väter haben in ihren Kindern die besten Verbündeten beim Rauchstopp.
Und was das Schöne ist, die Kinder schützen sich mit ihrer Hilfestellung selbst vor einem späteren Einstieg in den Nikotinkonsum.