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Gesundheitswesen/Wellness

Bürokratie-Hilfe und Beratungslotse für Krebspatienten

Neueröffnete Sozialberatung des Tumorzentrums Nordwest-Niedersachsen e.V. bietet Unterstützung in schweren Zeiten für Krebspatienten

Ein neues Angebot für Krebserkrankte in Wilhelmshaven und Umgebung ist geschaffen worden: jeden Dienstag und Donnerstag von 15 bis 18 Uhr öffnet die Sozialberatung des Tumorzentrums Nordwest-Niedersachsen e.V. ihre Türen für Betroffene. Da die Diagnose Krebs heutzutage nicht nur eine gesundheitliche Belastung, sondern vor allem eine existenzielle Bedrohung ist, bietet die Sozialberatung ab jetzt kostenlose Hilfe für alle Belange der organisatorischen Aspekte.
Gestern wurden die Räumlichkeiten der Sozialberatung in der Preußenstraße 51 in Fedderwardergroden mit einem Empfang eröffnet. Vor zahlreichen Gästen berichtete Yolanda Rodemer, Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins des Tumorzentrums, von der Notwendigkeit einer solchen Einrichtung. Krankenhäuser hätten oft nicht die Zeit, sich nach einem Eingriff oder einer Diagnose auch um die sozialen Belange der Patienten zu kümmern. Diese seien nach einer Krebsdiagnose häufig "wie aus der Zeit gefallen", betonte Friedrich Natt, Oberarzt für Onkologie/Hämatologie am Nordwest-Krankenhaus in Sanderbusch. Der Bedarf an psychosozialer Unterstützung sei groß. Dr. Michael Gaide, Chefarzt für Allgemein- und Visceralchirurgie in Wittmund wünschte sich, dass auch die Politik dieses hervorragende Angebot , das bislang aus Spenden finanziert wird, finanziell unterstützt. Wilhelmshavens Oberbürgermeister Andreas Wagner hob die Vernetzung auf medizinischer und sozialer Ebene für den Raum Wilhelmshaven, Friesland und Wittmund hervor, die durch die Sozialberatung verstärkt würde.
Die Mitarbeiterinnen Anette Waschek und Magrit Kähler bieten den Ratsuchenden ab sofort kostenlos praktische, individuelle und neutrale Beratung bei sozialrechtlichen und finanziellen Fragen.




Abdruck honorarfrei bei Nennung Sozialberatung