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Gesundheitswesen/Wellness

30 Jahre Berufsbildungszentrum Gesundheit Ingolstadt

Foto: Klinikum Ingolstadt

Berufsbildungszentrum Gesundheit Ingolstadt wird 30 Jahre

Am 25. Januar 1985 wurde das Berufsbildungszentrum Gesundheit (BBZ) oder wie es damals hieß, das Medizinische Schulzentrum am Klinikum Ingolstadt, feierlich durch den damaligen bayerischen Sozialminister, Franz Neubauer, eröffnet. Der Krankenhauszweckverband Ingolstadt hatte parallel zu den Bauplänen des Klinikums und zwei Jahre nach Eröffnung des Klinikums auch ein Schulzentrum errichtet, in dem ab dem Schuljahr 1984/85 der Schulbetrieb aufgenommen wurde. Durch die Nähe zum damaligen "Hauptversorgungskrankenhaus" sollte die Verzahnung von schulischer und praktischer Ausbildung gewährleistet werden. Diese vorausschauende Planung ermöglicht es, in zahlreichen Pflege- und Gesundheitsberufen Nachwuchs zu generieren und praxisnah auszubilden. Damals startete man mit fünf Fachrichtungen und 362 Plätzen. Zwischenzeitlich sind in dem Schulzentrum die Berufsfachschulen für Krankenpflege, Krankenpflegehilfe, Hebammen, Med.-technische Laboratoriumsassistenten, Med.-technische Radiologieassistenten, Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie sowie eine Schule für OTA (Operationstechnische Assistenten) zusammengeschlossen. Der Schulträger bietet damit rund 640 Ausbildungsplätze an. Damit ist das BBZ nach der Anzahl der Schulplätze und der Vielfalt der Fachrichtungen eines der größten Ausbildungszentren für Pflege- und Gesundheitsberufe in Bayern.

Das Jubiläum wird mit einem Tag der offenen Tür gefeiert. Nach einem Auftakt für geladene Gäste hat die Bevölkerung am 31.01.2015 von 11 bis 15 Uhr die Möglichkeit, sich über die Berufe in Pflege und Gesundheit zu informieren und interessante Gespräche zu führen

Lehrkräfte und Schüler zeigen in ihren Räumen Ablauf und Dauer der theoretischen und praktischen Ausbildung und Karrieremöglichkeiten in der Krankenpflege und für Hebammen. Schülerinnen der Physiotherapie demonstrieren Übungen zu krankengymnastischen Behandlungstechniken. Die Logopädieschüler zeigen unter anderem wie eine Stimmuntersuchung oder Audiometrie durchgeführt wird. In der Radiologieschule kann man in den Übungsräumen Geräte ansehen, mit denen die Schülerinnen und Schüler die Grundlagen aller Fachgebiete in der Radiologie erlernen. Die med. - technischen Laboratoriumsassistenten öffnen die Labors und erklären wie man z. B. Cholesterin misst oder Blutzucker bestimmt. Schließlich bieten die Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule für Ergotherapie an, sich über die vielfältigen Inhalte der Ausbildung wie beispielsweise in handwerklichen Fächern sie ausgebildet werden. Auch die Werkräume werden dazu für die Besucher zugänglich sein. Die Schule für Operationstechnische Assistenten informiert über den Ausbildungsverlauf und die Tätigkeit im OP. Instrumentarium wird beispielhaft vorgestellt, und Übungen zeigen, wie man damit umgeht.

Ein Bildungsgang richtet sich vor allem an Absolventen von Haupt- oder Mittelschulen: Die Ausbildung zur/zum Pflegefachhelfer/in wird in einem einjährigen Bildungsgang für diese Schulabgänger von besonderem Interesse sein. Schüler/innen und Lehrer zeigen Tätigkeiten dieser Helferausbildung.

An den dreijährigen Ausbildungsgängen an den Berufsfachschulen können gut geeignete Schüler/innen die Fachhochschulreife durch das Belegen von Zusatzunterricht in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik erwerben. Darüber und über Ausbildungsverlauf, Aufnahmebedingungen und Berufsaussichten informieren Fachkräfte des Schulzentrums.

Pflege studieren – das ist zwischenzeitlich auch am BBZ Gesundheit möglich. In Kooperation mit der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt wurde zum Wintersemester 2012/13 der neue Studiengang Pflegewissenschaft gestartet. Alle Informationen rund um den Studiengang werden ebenso Thema am Tag der offenen Tür sein.

Das detaillierte Programm liegt bei und wird auch auf der Homepage der Schule www.bbz-ingolstadt.de veröffentlicht.
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Medizinische Kompetenz, erstklassige Versorgung und individuelle Betreuung – im Klinikum Ingolstadt ist jeder Patient in guten Händen. Bestmögliche Behandlung und Therapie garantieren die national und international anerkannten Mediziner in den Kliniken und Instituten sowie den Belegkliniken.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der einzelnen Spezialisten ermöglicht umfassende medizinische Betreuung und Beratung. Auch in unvorhersehbaren Notfällen ist stets ein Spezialist vor Ort, und kurze Transportwege erhöhen den Komfort.
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