Aktuelle Pressemitteilungen

Gesundheitswesen/Wellness

12.000 Euro Soforthilfe für die Behandlung Querschnittgelähmter

Spendenaktion der DSQ für medizinisches Querschnittlähmungszentrum in Nepal(c)Behandlungszentrums in Nepal, Frau Dhungana

Erfolgreicher Abschluss der Spendenaktion der DSQ - Deutsche Stiftung Querschnittlähmung für Opfer des Erdbebens in Nepal

Im April 2015 hat ein verheerendes Erdbeben Nepal verwüstet, knapp 8.800 Menschen starben, über 22.000 wurden verletzt. Unter den Opfern waren auch zahlreiche Querschnittgelähmte, für die in dem südasiatischen Binnenstaat keine adäquate medizinische Versorgung möglich war. Auf den Hilferuf eines auf Querschnittlähmung spezialisierten Behandlungszentrum in der Hauptstadt Katmandu hat die deutsche medizinische Fachgesellschaft reagiert und über die Deutsche Stiftung Querschnittlähmung eine Spendensammelaktion initiiert.

Die Aktion begann im August 2015 mit einem festlichen Benefiz-Konzert im Rahmen des "Festivals junger Künstler Bayreuth" im Krankenhaus Hohe Warte in der oberfränkischen Kulturmetropole. Bis zum jetzigen Zeitpunkt konnten 12.000 Euro an Soforthilfe für die Erdbebenopfer in Nepal zur Verfügung gestellt werden. Die Deutsche Stiftung Querschnittlähmung dankt allen Spenderinnen und Spendern für ihre Unterstützung.

Anlässlich des Jahreskongresses der Deutschsprachigen Medizinischen Gesellschaft für Paraplegie in Hamburg hat nun die Leiterin des Behandlungszentrums in Nepal, Frau Dhungana, über die Verwendung der Mittel und die aktuelle Situation vor Ort berichtet. Sie hob besonders hervor: "Die Spenden ermöglichen für unsere Patienten neue Behandlungsformen, sie haben dazu beigetragen dass wir auch trotz der vielen Opfern ausreichende Hilfe anbieten konnten."

Das Behandlungszentrum konnte dank der Spendengelder aus Deutschland seine Kapazitäten erheblich ausweiten und wichtige medizinische Geräte anschaffen ,die den Behandlungstandard für die Patienten deutlich verbessern. Durch die Unterstützung aus Deutschland war es ebenfalls möglich einen Mutter-Kind-Bereich aufzubauen, in dem ein kindgerechter Aufenhalt möglich ist und verletzte Mütter ihre Kinder weiterhin selbst versorgen können.