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Stürmische Zeiten für Dachdecker

Dachdecker im gesamten Bundesgebiet durchleben stürmische Zeiten. Nicht nur das herbstliche Wetter macht den Handwerkern auf den Hausdächern zu schaffen.

Nach den heißen Sommermonaten gehen Dachdecker im gesamten Bundesgebiet stürmischen Zeiten entgegen. Neben kalten und nassen Herbsttürmen sorgt auch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in dieser Branche traditionell für ein munteres Auf und Ab. Wie die gesamte Baubranche sind auch die Dachdecker und Spengler abhängig von der Entwicklung der inländischen und internationalen Wirtschaft, denn wenn andere Branchen Einsparungen vornehmen müssen, wird nicht selten weniger gebaut und somit weniger Aufträge für Bauunternehmen und Dachdecker ausgeschrieben.

Hinzu kommt, dass die Baubranche auch innerhalb der einzelnen Jahre leicht zyklisch agiert, denn im Herbst und Winter wird traditionell weniger gebaut. Grund hierfür ist insbesondere die Witterung, die das Arbeiten im Freien und insbesondere bei Dachdeckern in größeren Höhen nicht zulässt. Besonders betroffen hiervon sind Firmen im hohen Norden sowie Dachdecker in Bayern und in Alpennähe.

In diesem Jahr stehen die Zeichen jedoch durchweg auf "positiv" und die gesamte Branche rechnet mit einem stabilen Verlauf und guten Jahresergebnissen. Diese werden in der Regel im Februar/März von den einzelnen Innungen sowie vom Bundesverband Deutscher Wirtschaft veröffentlicht. Diese Veröffentlichungen werden auch in 2016 wieder mit Spannung erwartet, um abschließende Bilanz über das Baujahr 2015 ziehen zu können.