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Second Life Rugs - Upcycling Teppiche aus gekochter Wolle nominiert für den Bundespreis ecodesign 2013

 Entspannung pur - alle Sinne werden angesprochen: wer auf einem Second Life Rug liegt, spürt das dichte, strukturierte Material.

Am 14. Oktober 2013 hat die interdisziplinär besetzte Jury in Berlin die flauschigen Upcycling Teppiche aus Wolle von Ute Ketelhake für den Bundespreis Ecodesign 2013 nominiert.

Second Life Rugs sind handgeknüpfte- abgepasste Hochflorteppiche aus Lana Cotta (reiner- gekochter Wolle). Auf höchstem handwerklichen Niveau werden Produktionsüberschüsse aus reiner Schurwolle zu Teppichunikaten weiter verarbeitet: nachhaltige Accessoires für ein gehobenes und wohnliches Ambiente. Für Second Life Rugs müssen keine Schafe aufwachsen und geschoren werden, die wertvollen Rohstoffreste stammen aus kontrolliert biologischer Tierhaltung. Man greift in den hohen Wollflor hinein, oder geht barfuß darüber und nimmt luxuriöse Üppigkeit wahr. Gleichzeitig sind die Teppiche robust, unempfindlich und leicht zu reinigen. Second Life Rugs wurde vor gut einem Jahr von der Diplom Textildesignerin gegründet. Die Teppiche werden in Kooperation mit sozialen Werkstätten hergestellt. So wird das Produktdesign zum sozialen Design und es entsteht ein nachhaltiges Produkt für ein wohnliches Interieur. Bei der Gestaltung und dem Farbkonzept folgt Ketelhake den Eigenschaften und der Vielfalt des Materials. Farbigkeit und Texturen werden für jeden einzelnen Teppich entwickelt. Seine Einzigartigkeit wird durch ein Etikett auf der Rückseite mit einer Nummer belegt. Die Teppiche sind bewusst so gestaltet, dass keine Regelmäßigkeit oder maschinelle Perfektion entstehen. Durch "geplanten Zufall" wird eine "Landschaft" kreiert, die dazu anregt immer wieder hin zuschauen und den Blick wandern zu lassen. Die Gestaltung basiert nicht auf Modetrends, was zur Langlebigkeit des Produkts beiträgt. Im Gegensatz zur betriebswirtschaftlichen Sparsamkeit bei Material und Zeiteinsatz in der Industrie, verkörpern Second Life Rugs Wertigkeit durch hohen Materialeinsatz und einen entschleunigten Entstehungsprozess. Auf der Internetseite kann man die Kreationen anschauen und Kontakt zu der Designerin aufnehmen. Der Bundespreis bietet ein wichtiges Forum für die Verknüpfung von Design und Nachhaltigkeit. Die Preisträger des Wettbewerbs werden bei der feierlichen Preisverleihung am 11. November in den Lichthöfen des Bundesumweltministeriums in Berlin bekannt gegeben.