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Lärmschutz auf hohem Niveau

Laut Studien ist der zwei Dezibel-Bonus für geringe und höhere Rohdichten bzw. höhere flächenbezogene Massen gerechtfertigt.

Leichtbeton-Mauerwerk erweitert seinen Zwei-Dezibel-Bonus

Leichtbeton als anerkannter Schalldämmer: Bereits seit Jahren sieht die DIN 4109 einen Bonus von zwei Dezibel für das aus der Massekurve ermittelte Schalldämm-Maß von Leichtbeton-Bauteilen vor. "Dieser Bonus galt bisher nur für Rohdichten bis 0,8 kg/dm³ und flächenbezogene Massen von maximal 250 kg/m²", erklärt Diplom-Ingenieur Dieter Heller vom Bundesverband Leichtbeton. "Umfangreiche Studien haben nun ergeben, dass auch bei höheren Rohdichten beziehungsweise höheren flächenbezogenen Massen die erhöhte Leistungsfähigkeit unserer Produkte gerechtfertigt ist." Nicht nur Leichtbeton-Wandbaustoffe schützen das Eigenheim vor lästigen Lärm: Auch Lärmschutzwände an vielbefahrenen Straßen hindern den Schall daran, sich in angrenzende Wohngebiete auszubreiten.

Bei der Planung von Einfamilienhäusern oder mehrgeschossigen Wohnbauten spielt der Schallschutz eine wichtige Rolle. Denn nachträgliches Einbauen von schallisolierenden Materialien oder die Beseitigung von Mängeln sind oft mit hohem Aufwand verbunden. Um Lärm effektiv entgegenzuwirken, ist der geeignete Wandbaustoff von entscheidender Bedeutung. Hier punkten Mauersteine aus Leichtbeton, die neben ihren hochwärmedämmenden Eigenschaften auch hervorragende Schallschutzwerte bieten. In der Vergangenheit hat Leichtbeton von der DIN 4109 bereits einen Bonus von zwei Dezibel für das aus der Massekure ermittelte Schalldämm-Maß von Leichtbeton-Bauteilen erhalten. Bisher galt dieser Bonus allerdings nur für Rohdichten bis 0,8 kg/dm³ und flächenbezogenen Massen von maximal 250 kg/m². Mehrere Forschungsergebnisse aus der Baustoffindustrie zeigen nun, dass diese Einschränkung nicht sinnvoll ist. Auch bei höheren Rohdichten bis zu 2,2 kg/dm³ ist eine eigene Massekurve für Leichtbeton gerechtfertigt.

Verantwortlich für den guten Schallschutz von Leichtbeton-Mauerwerk ist die porige Struktur des Baustoffes, die durch das Hinzugeben von Zuschlägen erreicht wird. "Dabei spielen die unterschiedlichen Gesteinskörnungen wie Bims, Blähton oder Lava für den Schallschutz keine entscheidende Rolle. Jeder Zuschlag zeigt durchgängig ein vergleichbares schalltechnisches Verhalten", erklärt Dieter Heller, Geschäftsführer des Bundesverbandes Leichtbeton.

Schallwellen effektiv aufnehmen

Da kann das Eigenheim noch so schalldämmend sein: An vielbefahrenen Straßen oder Bahnstrecken ist ein ruhiges und gemütliches Beisammensitzen im Garten kaum möglich. Abhilfe schaffen hier Schallschutzwände aus Leichtbeton-Elementen. Diese nehmen den Schall auf und geben ihn nur in geringem Maße wieder an seine Umwelt ab, so dass der gesetzliche Grenzwert eingehalten wird. "Zusätzlich weist haufwerksporiger Leichtbeton einen hohen Widerstand gegenüber Witterungseinflüssen oder mechanischen Einwirkungen auf, wie sie beispielsweise durch Autounfälle oder Vandalismus entstehen", betont Heller. Leichtbeton-Elemente haben eine hohe Lebensdauer von mehr als 80 Jahren und lassen sich vor Ort einfach montieren. So ist hoher Schallschutz dauerhaft garantiert. Damit die Lärmschutzkonstruktionen optisch zur jeweiligen Umgebung passen, können sie individuell gestaltet werden.

Nähere Informationen zum Thema "Schallschutz mit Leichtbeton" erhalten Architekten und Fachplaner direkt beim Bundesverband Leichtbeton, per Telefon (02631-355550) oder E-Mail (info@leichtbeton.de).

Die Pressemitteilung inklusive printfähiger Bilder ist auch abrufbar unter: dako pr