Holz oder Stein als Bodenbelag für die Terrasse - was spricht wofür?
09. Juni 2022
Stein ist ewig haltbar und gilt als unkompliziert, doch der Holzlook ist besonders beliebt. Fachmann Alexander Ernst verrät Vorzüge und Nachteile der Naturmaterialien.
Weissach im Tal, 20.05.2022. Ob für die Terrassendielen Holz oder Stein verwendet wird, ist erst einmal eine reine Geschmacksfrage. Doch woran macht es sich fest, welcher Untergrund besser geeignet ist? "Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile", erklärt Alexander Ernst von Traumboden24. "Holz kann bis zu 25 Jahre lang halten und bietet dank seiner Maserung eine einzigartige und anschauliche Schönheit", weiß er zu berichten und bestätigt damit das, was viele Kunden wünschen.Er weist auch kurz auf WPC-Dielen als pflegeleichte Alternative hin, die als Verbundwerkstoff ebenfalls eine hohe Haltbarkeit mitbringen. Rein optisch gibt es aber auch eine völlig andere Betrachtungsweise. Naturstein wie Kalkstein, Granit und Quarzit sind sehr anschaulich, wirken edel und bringen einen Hauch mediterranes Feeling mit sich. "Wenn er korrekt verlegt wurde, ist Naturstein völlig frostsicher und extrem robust", berichtet Ernst, der sich seit Jahren mit dem Terrassenbau beschäftigt.
"Ein positiver Aspekt ist der geringe Pflegeaufwand, denn Stein ist gegen alle Witterungsbedingungen immun", erwähnt er einen weiteren Vorteil. Er deutet aber auch an, dass sich Holz und Stein eigentlich gar nicht miteinander vergleichen lassen. "Ein bisschen erinnert das an den Vergleich von Äpfel und Birnen", erklärt er lächelnd. "Beides sind köstliche Obstsorten, der persönliche Geschmack entscheidet, was auf dem Teller landet."
Wer sich gar nicht entscheiden kann, ist dazu nicht gezwungen. "Holz und Stein können miteinander kombiniert interessante Kontraste schaffen und harmonieren perfekt", zieht der Experte sein Fazit.
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