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Für unser Blockhaus nur das Beste: Korrekte Holz- und Blockbalkenauswahl für Blockhäuser

Schnittholzproduktion in Kuusamo in Finnland - © Blockhaus Kuusamo

Die erste Voraussetzung für eine gleichmäßige und hohe Qualität eines Blockhauses ist, dass der zu verarbeitende Rohstoff nach verschiedenen Qualitätsklassen eingestuft wird.

Jeder Baumstamm, der im Blockhaus- und Sägewerk eintrifft, ist ein Einzelstück. Für jede Konstruktion des Blockhauses wird immer das hierfür am besten geeignete Rohmaterial ausgewählt.

Damit ein Blockhauswerk für die Produktion der Blockhaus-Bausätze eines hochwertigen Blockhauses genug notwendiges erstklassiges Baumaterial zu Verfügung hat, ist eine große Menge Rohmaterial erforderlich. Zum Firmenverbund des Kuusamo-Blockhauswerkes in Finnland gehört auch ein Sägewerk. Hier werden an jedem Arbeitstag 90 Lkw-Hängerzüge mit Baumstämmen verarbeitet. Es werden Blockbalken, Schnittholz und jede Menge sonstige Nebenprodukte ohne Abfälle, mit wenig Energie und CO²-neutral, produziert. Das Holz wird ausschließlich aus PEFC-zertifizierten Wäldern Nordfinnlands abgeholzt. Die Kriterien für die international anerkannten Anforderungen für die Waldbewirtschaftung hat die unabhängige Organisation PEFC erarbeitet. Die Zertifizierung bedeutet auch, dass der Ursprung des Holzes immer nachgewiesen werden kann.

Sowohl die vorgesehene Nutzung des Blockhauses als auch die eigenen Vorstellungen beeinflussen, welche Art von Blockbalken und welche Balkenstärke am besten für das jeweilige Projekt geeignet sind. Blockhaus-Profi baut nur mit hochwertigem und haltbarem Baumaterial aus unverfälschter Polarkiefer. Bei der Balkenauswahl für die Wandkonstruktion muss auch die Einhaltung der EnEV-Vorschriften entsprechend der Nutzung des Blockhauses berücksichtigt werden. Mit der Balkenstärke steigt auch deutlich der Wert des fertigen Blockhauses.

Wegen der EnEV-Vorschriften empfehlen wir für Einfamilienhäuser in massiver Blockbauweise Kuusamo-Lamellenbalken mindestens 230 mm dick, besser jedoch 275 mm dick, oder eine Wandkonstruktion aus Lamellenbalken 135x170 mm dick mit zusätzlicher innerer Thermowand. Für ein Rundbohlenhaus ist mindestens ein Rundbohlendurchmesser von 230 mm erforderlich. Für freistehende Saunen, Nebengebäude und Garagen sind 95x120 mm gehobelt, oder 88x195 mm Lamellenbalken, oder Rundbohlen 170 mm dick empfehlenswert.

Größere Ferien-Blockhäuser, die im Winter als Zweitwohnung, oder später als Altersruhesitz dienen sollen, und dadurch das ganze Jahr geheizt werden, wäre es sinnvoll mit den gleichen Balkenstärken und Wanddicken zu arbeiten wie bei Wohnhäusern.

Die Anforderungen von Haus zu Haus sind sehr verschieden. Nicht zuletzt deshalb muss auch die Konstruktion eines jeden Blockhaus-Entwurfes immer aufs Neue überprüft werden, z.B. auf technische Zulässigkeit, Wirtschaftlichkeit oder auch nur Zweckmäßigkeit.

Weitere Informationen erfahren Sie bei der Firma:
Bauunternehmen Dipl.-Ing.(FH) Werner Schönemann