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Eis und Schnee in Sicht: So machen Sie Haus und Wohnung winterfest!

Der Herbst im Endspurt, der Winter in den Startlöchern: Höchste Zeit für Hausbesitzer ihre Immobilien zu prüfen und winterfest zu machen. Die Grundeigentümer-Versicherung gibt Tipps, was zu tun ist.

"Ein rechtzeitiger Wintercheck des Hauses kann viel Geld und Ärger ersparen", so Andreas Hackbarth, Schadenverhütungsexperte der Grundeigentümer-Versicherung. "Denn wer vor Einzug von Frost und Schnee kleine Risse in der Fassade, defekte Dachziegel und brüchige Isolierungen beseitigt, kann ernsthafte Schäden und teure Reparaturen vermeiden."

Was ist im Einzelnen zu tun?
- Untersuchen Sie das Dach, gegebenenfalls zusammen mit einem Fachmann. Lassen Sie auch kleinste Schäden ausbessern und tauschen defekte Ziegel aus, denn eindringende Feuchtigkeit führt meist zu kostspieligen Folgeschäden.
- Entfernen Sie Laub und andere Abfälle aus Dachrinnen und Fallrohren.
- Kontrollieren Sie das Mauerwerk auf Feuchtigkeitsspuren und verputzen kleine Rissen und Löcher.
- Zieht es im Haus, weil Türen und Fenster undicht sind, sollten die Abdichtungsleisten und poröse Gummilippen ausgetauscht werden. Schlitze können durch Vorleger und spezielle Klebebänder abgedichtet werden.
- Damit es im Winter warm ist und die Heizkosten im Rahmen bleiben: Lassen Sie regelmäßig die Heizungsanlage von einem Fachmann überprüfen und warten.
- Lassen Sie das Wasser in Außenrohren und unbeheizten Räumen ab und isolieren alle Leitungen in frostgefährdeten Räumen wie zum Beispiel im Keller, auf dem Dachboden und in Abseiten.
- Sperren Sie den Zulauf von Wasserleitungen außerhalb des Hauses ab und öffnen danach den Außenhahn, damit das noch in der Leitung stehende Wasser abfließen kann und es keine Frostsprengungen gibt. Üblicherweise gibt es bei Absperrventilen im Leitungssystem zusätzliche Entleerungshähne, mit denen auch das in den Leitungen befindliche Wasser abgelassen werden kann. Drehen Sie danach den Außen-Wasserhahn wieder leicht zu, ohne ihn ganz zu schließen.
- Entfernen Sie das Wasser aus Regentonne und anderen Wasser führenden Behältern. Denn gefriert das Wasser, dehnen sich diese aus, können platzen oder es kann beim Auftauen zu Rissen in den Tonnen und Behältern führen.

Schutz für das Gebäude
Ob Sommer oder Winter, für jeden Immobilienbesitzer ist eine Wohngebäudeversicherung unerlässlich. "Doch gerade Schnee und Eis setzen den eigenen vier Wänden besonders zu und es kommt verstärkt zu Schäden", weiß Schadenverhütungsexperte Andreas Hackbarth.

Typisch sind Frostschäden an Rohren und Heizkörpern, die vor allem ältere Leitungen oder Leitungen in nicht ausreichend beheizten Gebäudeteilen leicht zum Platzen bringen. Steigen die Temperaturen und taut das gefrorene Wasser in den Rohren auf, fließt es meist unkontrolliert aus. Die Wohngebäudeversicherung übernimmt dann in der Regel die Kosten für den dadurch entstandenen Schaden an Gebäudebestandteilen – vorausgesetzt, das Risiko "Leitungswasser" ist auch versichert.

Mehr Informationen unter www.grundvers-direkt.de.