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Ein Holzhaus nach dem Haus-im-Haus-Prinzip: Artgerechte Menschenhaltung im Bio-Solar-Haus

Holzhaus nach Haus-im-Haus-Prinzip. © Bio-Solar-Haus GmbH

Legionellen in Lüftungsanlagen, Schimmel durch wasserdampfdichte Wände - Wenn beim Bau eines Holzhauses die Naturgesetze beachten werden steht eine artgerechten Menschenhaltung nichts im Wege.

Für eine artgerechte Tierhaltung wurde und wird zu Recht gekämpft. Ob Freilandhaltung bei Legehennen oder ein ausreichender Auslauf für Schweine - vieles Gute konnte durch die hartnäckige Arbeit unterschiedlicher Tierschutzorganisationen erreicht werden. Doch was versteht man unter einer artgerechten Menschhaltung?

Aktuelle Hausbausysteme, ganz gleich ob als Holzhaus oder Massivhaus gebaut, sollen möglichst gut gedämmt sein um entsprechend wenig Energie in der kalten Jahreszeit zu verbrauchen. Doch die immer stärkere Dämmung im Hausbau birgt auch gesundheitliche Gefahren, die einer artgerechten Menschhaltung widersprechen könnte:

Um Schäden durch Tauwasser zu verhindern wird heutzutage auch ein Holzhaus dampfdicht bzw. luftdicht gebaut. Wasserdampf, der in jedem Haus durch Kochen, Duschen und Atmen entsteht kann jedoch so nicht mehr auf natürlichem Weg aus dem Haus entweichen. Um die eingesparte Heizenergie nicht durch Fensterlüften zu verlieren werden oft Lüftungsanlagen zur Entfeuchtung installiert.

Welche Gefahren die Verwendung solcher Entfeuchtungsanlagen mit sich bringen zeigen immer häufiger bekanntwerdende Krankheitsfälle, bei denen Legionellen, verursacht durch konterminierte Filter und verschmutzte Lüftungskanäle als Auslöser verdächtigt werden. In diesen Rohrsystemen finden Mikroorganismen ein für ihr Wachstum optimales, feuchtes und warmes Klima vor.

Artgerechte Menschenhaltung, so empfand Dipl. Ing. Klaus Becher, dürfte anders aussehen. Dem Ingenieur aus der Pfalz war Anfang der 90´er Jahre nicht wohl bei dem Gedanken, in einem solchen Haus seinen Lebensabend verbringen zu müssen. Nach ausgiebiger Beschäftigung mit dem Problem Wasserdampf baute der pfiffige Erfinder 1994 den Prototypen des mittlerweile über 300mal gebauten Bio-Solar-Hauses nach dem Haus-im-Haus-Prinzip als Holzhaus:
Ein gut gedämmtes, wasserdampfdurchlässiges Holzhaus steht in einer Art Gewächshaus. Ein großzügiger Wintergarten erzeugt durch diffuses Licht oder Sonnenstrahlen Wärme, die über eine angeschlossene Luftschicht das Innenhaus mit einem warmen Luftpolster umgibt. Neben dem Vorteil einer warmen Haushülle bei entsprechender Energieeinsparung kann der Wasserdampf das Holzhaus durch die Wand des Innenhauses über die Luftschicht das Haus durch seinen natürlichen Auftrieb verlassen, ohne dabei kondensieren zu können.

Durch die natürliche Entfeuchtung ohne störungsanfällige und wohlmöglich gesundheitsbedenkliche Lüftungsanlagen gilt das Bio-Solar-Haus als besonders gesund und erhielt bereits eine Vielzahl unterschiedlicher Preise.

Voraussetzung für eine Artgerechte Menschenhaltung beim heutigen Hausbau, so Klaus Becher, ist eine "menschenwürdige, familiengerechte, natürliche und ökologische Bauweise mit möglichst wenig Technik und geringsten Gefahren für die eigene Gesundheit".