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Wie finden junge Menschen ihren Weg?

Wer bin ich wirklich? (© bildungsdoc® academy)

Schon in der frühen Jugend verändert sich sehr viel. Möglichkeiten tun sich auf, aber es stellen sich auch viele Fragen.

Auf diese möchten junge Menschen eine Antwort finden und den Zwiespalt zwischen ihren Ideen und ihrer Umgebung überwinden. Sie möchten ihren Weg finden, können aber auf nur wenig (Lebens)Erfahrung zurückgreifen. Es ist verständlich, dass diese Situation ihnen auch Angst macht. Welchen Weg sollen sie also wählen? 

Die Ausgangslage als junger Mensch 

In ihrer Kindheit war vieles einfach vertraut und man wusste, was gut und schlecht ist. Jetzt sieht es auf einmal anders aus. Körperliche Veränderungen stellen sich ein, der Platz in der Gruppe ist nicht mehr so einfach zu finden wie auf dem Spielplatz und gleichzeitig ist Schule, und in absehbarer Zeit auch noch die Berufswahl, zu bewältigen. 

Mit einer behutsamen Unterstützung durch die Eltern, anderen Vertrauenspersonen und einer guten Schule könnten junge Menschen zuversichtlich in die Zukunft schauen. Aber es hapert bei ihnen in den Beziehungen und die Pubertät bringt ein Durcheinander im Kopf. Viele Jugendliche sind hin- und hergerissen zwischen Eltern, Schule, Freundeskreis und einem aufgewühlten Seelenleben. Dazu gesellen sich Ängste vor den vielen Herausforderungen, die auf sie warten. 

Zur Beruhigung könnten die jungen Menschen auf die eigene Kindheit zurückblicken. Gab es da nicht Situationen, die einem seinerzeit auch sehr schlimm vorkamen, aber trotzdem alle bewältigt wurden? Genau diese Situationen der Unzufriedenheit, der Angst zu versagen wird es immer wieder im Leben geben. Dann kommt es auf die Persönlichkeit an, wie man mit ihnen umgeht.  

Schritte in die richtige Richtung 

Eine allgemein gültige Patentlösung gibt es nicht, schon weil die Situation eines jedes jungen Menschen verschieden und einzigartig ist. Ein erster Anker ist aber das Seelenleben mit allen seinen Gefühlen und Ideen. Darüber hat man Kontrolle und kann so viel bewirken. 

Als ersten Schritt könnte man sich dazu entschließen, endlich Zeit mit sich allein zu verbringen. Ob in der Natur oder anderswo - wichtig ist die Abwesenheit von Ablenkung. Die Zeit sollte man nutzen, um über sich nachzudenken: Wie sind die Situationen entstanden und warum gab es keine zufriedenstellende Lösung? In der Stille, ohne Ablenkung, werden die Gedanken klarer. Man merkt allmählich auch, dass man sich selbst verändern muss, wenn sich im Umfeld etwas verändern soll. 

Auch Erwachsene sollten wissen, dass ihrer Aussagen wenig Sinn machen, wenn sie nur auf Einschüchterung ausgelegt sind. Andere Äußerungen waren möglicherweise sinnvoll, auch wenn sie das Kind vielleicht nicht gerne gehört hat. Auf all diese Überlegungen sollten sich junge Menschen einlassen, ganz ohne Streit und Konflikt. Dann werden sie sehen, dass es sich lohnt, die eigenen Gedanken in Ruhe zu ordnen. 

Unterstützung durch andere 

Eine Unterstützung von anderen Menschen kann aus verschiedensten Gründen notwendig sein. Muss man sich u.a. gegen Übergriffe wehren oder kommt man mit sich selbst für längere Zeit nicht ins Reine? Dann sollte man sich an eine ältere Person seines Vertrauens wenden. Oft hilft es schon, das eigene Problem einem anderen Menschen zu erklären, ohne dass dieser überhaupt viel dazu sagen muss. Solch ein Gespräch wird leichter fallen, wenn man seine Situation selbst schon bewusst (und in Ruhe) überdacht hat.

Und stets daran denken: Das Leben geht immer weiter - egal, was auch passiert! ?

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