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Mit einem Passivhaus kann viel Energie gespart werden - doch welche Nachteile hat diese Bauweise?

Passivhaus (Foto: Bio-Solar-Haus GmbH)

Die Passivhaus-Bauweise ist, getrieben von Politik und Industrie in aller Munde. Besonders Heizenergie soll massiv eingespart werden. Doch wo liegen die Nachteile?

Was genau ist ein Passivhaus?

Nach Wikipedia wird unter einem Passivhaus ein Gebäude verstanden, welches aufgrund seiner guten Wärmedämmung in der Regel keine klassische Gebäudeheizung benötigt. Da es sich um eine nahezu luftdichte Bauart handelt, muss der Innenraum zur Entfeuchtung ständig mit Frischluft versorgt werden. Um Wärmeverluste hierdurch zu vermeiden wird aufwändige Lüftungstechnik verbaut. Durch diese Maßnahmen liegt ein Passivhaus bei den Anschaffungskosten höher als ein konventionelles Niedrigenergie- oder Energiesparhaus.

Wo liegen die Nachteile der Passivhaus-Bauweise?

Das Ziel ein Haus zu entwerfen, welches nur geringe Mengen an Heizenergie benötigt, wird mit dieser Bauweise grundsätzlich erreicht. Nachteile liegen jedoch in dem damit verbundenen Zwang eine Lüftungsanlage miteinzuplanen. Nicht nur die hohen Anschaffungskosten fallen bei dem Bau eines Passivhauses zusätzlich ins Gewicht, sondern auch die hohen Folgekosten für Betrieb, Wartung, Instandhaltung sowie einer späterer Neuanschaffung. Doch auch die Gefahren für die Gesundheit sind nicht ohne, denn in nicht ordnungsgemäß gewarteten Wärmetauschern sowie Filtern können sich durch das ideale, feuchtwärme Milieu Bakterien und Sporen vermehren und somit in die Atemluft der Hausbewohner gelangen. Auch ein zunächst als Vorteil angesehener Aspekt einer nahezu pollenfreien Raumluft kann schnell zum Nachteil werden, denn durch die ständige Luftbewegung werden im Raum befindliche Pollen sowie der sich überall befindliche Hausstaub dauerhaft aufgewirbelt.

Welche möglichen Alternativen zum Passivhaus gibt es?

Die Firma Bio-Solar-Haus aus dem pfälzischen St. Alban löst das Problem "Wasserdampf" eines konventionellem Passivhauses mit dem Haus-im-Haus-Prinzip: Ein gut wärmegedämmtes und wasserdampfoffenes Innenhaus wird in ein Außenhaus gestellt. Der zu jedem Haus gehörende Wintergarten produziert zusammen mit einer transparenten Dacheindeckung durch den Treibhauseffekt Wärme im Luftpolster zwischen dem Innen- und Außenhaus. Der im Haus produzierte Wasserdampf kann als trockenes Gas entweichen und durch die erwärmte Hülle zwischen dem Innen- und Außenhaus durch seinen natürlichen Auftrieb über einen Spalt im Außenhaus entweichen.

Weitere Informationen zur Bio-Solar-Haus-Bauweise und zum Probewohnen im Musterhauspark St. Alban können Interessierte der Website des Unternehmens unter http://www.bio-solar-haus.de sowie der Themenseite http://www.passivhaus-nachteile.de entnehmen.