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Junge Niersteiner Autorin Janine Heimburg schreibt Fantasyroman für Jugendliche

Freundschaften sind wichtig - nicht nur in der School of the Elect

In der School oft the Elect haben Freundschaften hohen Stellenwert

Die 16-jährige Jessica und ihr achtjähriger Bruder Edwin leben zeitweise in einer für die allermeisten Menschen unsichtbaren Parallelwelt. Sie verfügen über außergewöhnliche Fähigkeiten und besuchen samstags eine Schule für auserwählte Kinder. School of the Elect lautet dann auch der Titel des Fantasyromans für Jugendliche, den die 1998 geborene Rheinländerin Janine Heimburg verfasst hat. Das 174 Seiten starke Taschenbuch ist im Papierfresserchens MTV-Verlag, Lindau (Bodensee), erschienen.

So sehr sie sich auch bemüht, ihr Geheimnis zu hüten: Jessica kann zumindest ihrer besten Freundin Mona auf Dauer nichts vormachen. "Etwas stimmt nicht mit dir, das weiß ich. Du bist nicht normal ...", sagt Mona ihr auf den Kopf zu. "Ich spüre irgendwie, dass du mehr bist als zu zugibst." Das ist die 16-jährige Jessica in der Tat, und nicht nur sie. Auch ihr acht Jahre jüngerer Bruder Edwin und eine Reihe anderer Kinder sind aufgrund ihrer besonderen Fähigkeiten privilegiert und werden daher in die School of the Elect aufgenommen. Freundschaften haben bei dieser Bildungseinrichtung eine hohe Bedeutung, das Alter der Schülerinnen und Schüler gilt dagegen als unwichtig.

Es ist kein durchweg leichter Lesestoff, den Janine Heimburg serviert. Die Nachwuchsautorin aus der kleinen Stadt Nierstein am Rhein hat einen spannenden Fantasyroman geschrieben, in dem auch Krieg geführt wird: ein Krieg gegen die gestohlenen Elects. Als sich der achtjährige Edwin wild entschlossen zeigt, in den Kampf zu ziehen, läuten bei Jessica alle Alarmglocken. Sie findet, dass ihr Bruder noch viel zu jung und Alter eben doch nicht unwichtig ist. Aber sind Edwin und die anderen Krieger aufzuhalten? So viel sei an dieser Stelle verraten: Jessicas Liebe zu ihrem Bruder und ihren Freunden muss sich in der unausweichlichen Auseinandersetzung beweisen, und Edwin bekommt einen nachhaltigen Eindruck davon, was es heißt, Freunde zu verlieren.

Die Idee zu School of the Elect sei ihr durch eine Alltagssituation gekommen, erklärt Janine Heimburg, die schon im Grundschulalter begonnen hat, Geschichten zu Papier zu bringen. Auf dem Weg zum Zug habe sie eines Tages gedacht, wie schön es doch wäre, telepathische Kräfte zu besitzen. In ihrem Kopf entstanden Dialoge, diese Dialoge entwickelten sich zu einer Szene: "Ich erfand zwei Personen, die sich in meinen Gedanken unterhielten." Diese Personen ließen sie nicht mehr los, es gesellten sich mehr und mehr hinzu. So kam der Stein ins Rollen und führte schließlich zu der fantastischen Story über die Schule der Auserwählten.

Janine Heimburg:
School of the Elect
Taschenbuch, 174 Seiten, 10,90 Euro
Papierfresserchens MTV-Verlag, Lindau (Bodensee)
ISBN: 978-3-86196-586-2

Das Buch kann über den Verlag oder Amazon bezogen werden.