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Getreidefreies Hundefutter – artgerechte Ernährung für Vierbeiner

Woran erkennt man eigentlich ein hochwertiges Hundefutter? Jeder Hersteller behauptet schließlich, seines sei das beste und das gesündeste für das Tier. Aber bei vielen billigen Hundefuttersorten ist.

Wie ernährt man den Hund gesund und artgerecht?

Um zu wissen, welches Futter gut und welches eher nicht zu empfehlen ist, muss man den Hund und seine Bedürfnisse einfach mal genauer unter die Lupe nehmen.

Unser domestizierter Haushund stammt vom Wolf ab. Seine DNA ist nahezu identisch. Sein Magen und sein Verdauungssystem arbeiten gleich. Das bedeutet im Klartext, dass der Speiseplan eines Hundes, wenn er artgerecht gefüttert werden soll, ganz ähnlich ist wie der eines Wolfs. Wölfe ernähren sich größtenteils von Kleintieren und Vögeln, ab und zu stehen auch mal ein paar Beeren auf dem Plan oder der Mageninhalt des gerade erlegten Beutetiers. Genauso sollte auch das Hundefutter zusammengesetzt sein.

Aus möglichst hochwertigem Fleisch und nicht etwa – wie es in vielen billigen Hundefuttersorten enthalten ist – aus Getreide. Getreide ist ein billiger Füllstoff und wird von Hunden nicht immer wirklich gut vertragen. Daher gehören Getreideprodukte wie Mais, Weizen oder auch Maisgluten und Reis nicht ins Futter. Neben einem getreidefreien Hundefutter ist jedoch auch die Zusammensetzung wichtig und die Qualität des verwendeten Fleischs. In vielen Sorten landen Schlachtabfälle und tierische Nebenprodukte. Wurde Geflügel verwendet, können sogar Füße und nicht ausgebrütete Eier darin enthalten sein. Ein hochwertiges Futter erkennt man daran, dass Fleisch an erster Stelle steht und dass aufgelistet ist, um welches es sich dabei handelt. Das verwendete Fleisch könnte nämlich ansonsten auch aus China kommen oder gar gentechnisch verändert sein. Ideal hingegen ist ein Fleisch, welches aus der Region stammt und somit auch einen hohen Anteil an Proteinen mit sich bringt. Andere Füllstoffe oder Konservierungsmittel wie BHA, BHT oder Propyläen Glykol sollten sich ebenfalls nicht im Futter befinden, genauso wenig wie künstliche Geschmacksstoffe oder Aromen. Steht Zucker auf der Liste der Inhaltsstoffe, ist Vorsicht geboten. Zucker bewirkt – ganz ähnlich wie bei uns Menschen – dass das Futter besser schmeckt. Gesund ist es jedoch für unsere Vierbeiner genauso wenig wie für uns.

Wer hingegen getreidefreies Hundefutter ohne unnötige Zusatzstoffe füttert, kann davon ausgehen, dass sein Tier dadurch die notwendige Menge an Vitaminen und Mineralstoffe bekommt. Gutes Hundefutter sollte eine optimale Kombination aufweisen aus Proteinen, Fett, Vitaminen, Kohlehydraten, Mineralien und Wasser. Ein hochwertiges, getreidefreies Hundefutter ist also ausgesprochen wichtig, um dem Hund ein langes und vitales Leben zu ermöglichen.