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Der internationale Frauentag und ein Plädoyer für die Unterschiedlichkeit zwischen Mann und Frau

Emoratio Paarberatung

Über tausende von Jahren haben Männer, Regierungen und Institutionen Frauen unterdrückt und entrechtet. Dies ändert sich nun endlich - wenn auch langsam. Zum Weltfrauentag von emoratio Paarberatung.

Frauen wurden bereits zu lange unterdrückt, verschleiert, beschnitten, vergewaltigt, entrechtet und per Gesetz finanziell abhängig gemacht - mit dem Ergebnis, dass bis heute weltweit nur drei bis vier Prozent des Eigentums in weiblicher Hand ist.

Ja, es hat sich in den letzten 50 Jahren in der westlichen Welt vieles getan!

Vielen dauert es – vielleicht zu Recht - immer noch zu lange, wenn zum Beispiel erst jetzt in Deutschland eine Frauenquote große Unternehmen dazu "zwingt", Frauen in die Vorstandsetagen zu bringen. Und doch hat sich bereits vieles getan und wird sich noch rasanter verändern. Schon jetzt sind mehr als die Hälfte aller TOP-Abgänge von Universitäten weiblich. Sie werden in den kommenden 30 Jahren die Geschicke der Wirtschaft genauso stark beeinflussen, wie es die Männer bereits tun.

Und wie schaut es mit der Familie aus? Mit der Rolle von Ehemann und Ehefrau? Mit der Rolle "Papa" und "Mama"? Wie werden Frauen damit umgehen, dass Sie im Berufsleben erfolgreicher sein werden und mehr Geld verdienen als ihre Ehemänner? Ist es überhaupt ein Thema für Frauen oder eher doch das Thema des Mannes, mit den neuen "Machtverhältnissen" klarzukommen?

Wie werden wir damit umgehen in der Intimität, in der subtilen, feinen Welt der Pole Männlichkeit und Weiblichkeit? Und welchen Einfluss hat es auf unser Verhalten in der Sexualität?

Sicher ist, dass wir uns in unseren Geschlechter-Rollen rasant verändern. Wir sind immer mehr auf dem Weg – zumindest in der sogenannten westlichen Welt - eine wirkliche Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zu erreichen. Nicht nur im Grundgesetz auf einem Papier, sondern auch im alltäglichen Leben.

So wie wir einst Kirche und Glaube vom Staat getrennt haben, verbannen wir nun auch immer mehr das Geschlechter-Dogma aus unserem Alltag. Was bleibt, sind zwei wunderbar zusammen passende Geschlechter, die einander auf Augenhöhe begegnen, die sich auf wundersame Weise ergänzen und erst gemeinsam ihr volles "Potenzial" erreichen können.

Ohne Wertigkeit sind wir im positiven Sinne unterschiedlich. Diese Unterschiedlichkeit ist es, die uns erst richtig stark, kreativ und friedlich macht!

Nur Gesellschaftsformen, die dies erkennen und wirklich beherzigen, werden prosperieren und ein friedliches Vorbild für andere sein - egal ob es sich um Familien, Firmen, Vereine oder Nationen handelt!