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„Böse alte Mutter“

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Was geschieht wirklich mit verwirrten Eltern und ihren Angehörigen?

Wie die Demenz Familien zerstört

Es heißt, mit alten und verwirrten Eltern sei liebevoll umzugehen. Rat und Hilfe bei der Pflege von Dementen gebe es für die Angehörigen überall. Die Forderung ist richtig, doch die Behauptung ist falsch. Denn die Realität sieht oft anders aus. Wohlmeinende Familienmitglieder bleiben auf sich alleine gestellt, sind letztlich machtlos. Einen besonders aufregenden Fall aus dem wirklichen Leben dokumentiert das Taschenbuch "Böse alte Mutter". Es wurde unter Pseudonym geschrieben, alle Ortsangaben und die Namen der beschriebenen Personen sind geändert.
Die Autoren, Tochter und Schwiegersohn eines altersverwirrten Elternpaars, brechen mit ihrem Tatsachenbericht ein Tabu. Sie dokumentieren, wie mangelnder Einsatz, vor allem aber Starrsinn, Aggressionen und Hinterlist die medizinische Behandlung und Pflege altersverwirrter Eltern verhindern. Sie schildern, wie Ärzte und Behörden versagen, wie Angehörige obendrein den Verfall der Altvordern ausnutzen. Anderen Familienmitgliedern, die sich kümmern wollen, werden die Hände gebunden. Unglaubliche Fakten reihen sich auf 128 Seiten chronologisch aneinander: Demenz wird zur Katastrophe für Alle.
Mit seinen authentischen Berichten, Original-Briefwechsel eingeschlossen, bietet das Buch den Angehörigen von Demenzkranken zugleich Hilfe an. Sie können sich auf Entwicklungen und Entscheidungen vorbereiten, die sie bislang nicht für möglich und nötig gehalten haben. 34 Kapiteln ist jeweils eine Frage angefügt, die sich zu bedenken lohnt. Damit sie bei der liebevollen Sorge um demenzkranke Familienangehörige nicht am Ende selbst verkümmern.

Birgit und Matteo Scheele, Böse alte Mutter – Wie die Demenz Familien zerstört, Novum pro Verlag, 128 Seiten, ISBN 978-3-99038-328-5, 14,50 Euro.