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Baumwurzeln im Nachbargarten

Bäume sind etwas wundervolles, doch Schäden durch die Wurzeln können teuer werden.

Bäume sind etwas Wundervolles: Sie spenden Schatten, kurbeln die Sauerstoffproduktion an und hübschen den Garten auf. Dumm nur, wenn das Gewächs unterirdisch sein Unwesen treibt und die Wurzeln Nachbars Eigentum beschädigen. Doch wer kommt dann eigentlich für die Reparaturkosten auf?

Wurzelschäden können teuer werden
Mögliche Schäden und damit verbundene Kosten sollte man nicht unterschätzen. Wenn Wurzeln beispielsweise Rohre und Kanäle beeinträchtigen, kann das schnell ins Geld gehen. Besonders, wenn verstopfte Abflussrohre zu einem Rückstau führen und unschöne Begleiterscheinungen verursachen.

Haben sich die Wurzeln nicht nur in ein Rohr, sondern gleich in das Fundament des Hauses gegraben und es angehoben, wird es richtig teuer. Oft sind dann nämlich Risse in den Wänden die Folgeerscheinungen. Gutachten, Reparaturen und Beseitigung des Gehölzes gehören in diesem Fall zum Sanierungsplan.

Wer haftet für den Schaden?
Die Rechtslage dazu ist relativ eindeutig: Der Eigentümer des Baumes, sprich der Eigentümer des Grundstücks, auf dem das wuchernde Gewächs steht, muss haften. Doch gerade wenn es um hohe Summen geht, kann dies unter Umständen zum Streit der beiden betroffenen Parteien führen. Um solch unschönen Situationen von vorneherein die Grundlage zu entziehen, ist es daher für jeden Hauseigentümer ratsam, eine Privathaftpflichtversicherung abzuschließen, die solche Schäden reguliert, wenn diese den Einschluß Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht für ein selbstbewohntes Einfamilienhaus hat. Wer sein Ein- und/oder Mehrfamilienhaus allerdings vermietet, braucht zusätzlich eine separate Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Eine Privathaftpflichtversicherung reicht in diesem Fall nicht aus.