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Kategorie: Social Media Marketing

Warum Unternehmen Social Media Guides erstellen sollten


Das Nutzen von Sozialen Medien ist heutzutage aus vielen Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Wo sonst werden ihnen solch perfekte Möglichkeiten geboten, sich darzustellen, gezielt mit ihrer gewünschten Zielgruppe zu kommunizieren beziehungsweise sich mit ihr auszutauschen. Doch so positiv diese Nutzung auch ist: sie birgt auch einige Gefahren mit sich.

Soziale Medien: Gefahren durch Fehlverhalten der Nutzer

Ob Facebook, Twitter oder YouTube: Nutzer, die in derartigen Netzwerken unterwegs sind, lassen sich häufig zu Bemerkungen hinreißen, die nicht nur ihnen selbst, sondern auch ihrem Arbeitgeber schaden könnten. In den allermeisten Fällen sind sich die Mitarbeiter eines Unternehmens gar nicht dessen bewusst, dass sie als Botschafter ihres Arbeitgebers fungieren – selbst, wenn sie privat die Sozialen Medien nutzen. Und genau das ist das Problem: ein auf einem privaten Profil eingestelltes Foto, welches den Nutzer in peinlichen Posen zeigt; ein unbedachter Spruch über den Arbeitgeber oder – noch schlimmer – dessen Umgang mit seinen Mitarbeitern.  Auch kann es versehentlich passieren, dass Betriebsgeheimnisse jeglicher Art veröffentlicht werden; selbst wenn dies nur innerhalb der „Freundesliste“ geschieht, kann ein derartiges Preisgeben von unternehmensrelevanten Details große Probleme mit sich ziehen. Probleme, die bis hin zum Imageverlust eines Unternehmens führen können.

Verhalten im Internet: was können Unternehmen tun?

Weit über 40 % aller Unternehmen lösen das Problem des möglichen Fehlverhaltens ihrer Mitarbeiter im Internet dahingehend, dass sie ihnen den Zugriff auf Soziale Netzwerke verweigern. Nun mag dies Procedere für die Arbeitszeit beziehungsweise den Arbeitscomputer hilfreich sein, doch eine Kontrolle darüber, was die einzelnen Mitarbeiter in ihrer Freizeit in Sozialen Netzwerken von sich geben, haben die Unternehmen natürlich nicht. So gehen immer mehr Unternehmen dazu über, Regeln zu erstellen, wie sich ihre Mitarbeiter in Sozialen Medien zu verhalten haben: sogenannte Social Media Guides.

Social Media Guides: Richtlinien für Internetnutzer

Viele Unternehmen erstellen Social media Guides für ihre Mitarbeiter bezüglich deren Verhalten auf Sozialen Medien. Dies klingt einfacher, als es tatsächlich ist, denn die Mitarbeiter sollen zwar dazu angeleitet werden, sich im Sinne des Unternehmens zu verhalten, andererseits dürfen sie aber auch nicht in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt werden.

Grundsätzlich wird in diesen Social Media Guides festgelegt, was bei der Kommunikation im Internet beachtet werden muss, sobald es um Themen geht, die in irgendeiner Form unternehmensrelevant sind beziehungsweise sein könnten. Dabei ist es unerheblich, ob der Mitarbeiter dies in geschäftlichem oder privatem Rahmen tut. Wenn ein Mitarbeiter in Sozialen Medien im Namen seines Arbeitgebers unterwegs ist (etwa, um den Bekanntheitsgrad des Unternehmens/eines Produktes zu steigern oder sich in Foren zu einem bestimmten unternehmensrelevanten Thema zu äußern), werden in dem Social Media Guide zusätzliche Regeln festgelegt:

  • Wer darf im Namen des Unternehmens im Internet für Soziale Medien tätig sein?
  • Auf welchen Sozialen Medien soll das Unternehmen präsent sein?
  • Was soll auf den Sozialen Medien veröffentlich werden?

Was außerdem in einem Social Media Guide enthalten sein sollte, erfahren Sie hier.

Für wen sind Social Media Guides sinnvoll?

Prinzipiell sollte jedes Unternehmen einen Social Media Guide erstellen, und zwar unabhängig von seiner Größe und der Anzahl seiner Mitarbeiter. So kann nicht nur ein negatives Image vermieden werden, sondern auch den Mitarbeitern eine Hilfestellung zum Verhalten in Sozialen Medien gegeben werden, die sicher jedermann gebrauchen kann…

 

Graphik: © Ssogras-Fotolia.com

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