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Kategorie: Webseiten / Usability

So schützen Sie Ihre Privatsphäre im Internet!


Privacy Concept.In Zeiten, in denen immer mehr Dinge online erledigt werden, gibt es natürlich auch immer mehr persönliche Daten, die sich auf einem Computer befinden. Geraten diese in die Hände eines Menschen, der unseriöse Absichten verfolgt, kann dies ungewollte Folgen haben: Kontodaten, Kundendaten, Email-Accounts werden von Fremden eingesehen und missbräuchlich genutzt. Dies gilt es zu verhindern. Was kann jeder einzelne tun, um die Privatsphäre zu schützen?

Passwörter wählen: Was ist zu beachten?

Der erste Schritt, Computer und Account vor unerwünschtem Benutzen zu schützen, ist das Erstellen von Passwörtern. Dies gestaltet sich in der Praxis häufig schwieriger, als man denkt, denn zum einen sollten sie leicht zu merken sein (beispielsweise das eigene Geburtsdatum), zum anderen sollte es Fremden nicht möglich sein, die Passwörter herauszufinden (also doch nicht das eigene Geburtsdatum). Geht man von einem ganz normalen PC-Nutzer aus, ist es eher selten, dass ein Hacker sich derartige Mühe macht, den Computer hacken zu wollen. Viel eher sind es Personen aus dem näheren Umfeld, die mal eben schnell in den Email-Account oder auf den Kontostand schauen wollen. Sie werden also nicht technisch versiert den ganzen Computer hacken, sondern zunächst Wörter eingeben, die ihnen als Passwörter zutreffend zu sein scheinen: Geburtsdaten, Namen, Namen von Haustieren etc. Optimal ist es, wenn ein Passwort aus einer Kombination aus Buchstaben, Sonderzeichen und Zahlen besteht, wobei gängige Kombinationen wie „12345abc!“ vermieden werden sollten.

Braucht jeder Account ein anderes Passwort?

Landläufig besteht die Meinung, dass jeder Account mit einem anderen Passwort versehen werden sollte. Sinnvoll ist dies unter dem Aspekt, dass Hacker eine oft getippte Zahlenfolge erkennen und somit auch das Passwort herausfinden (dies gilt im Übrigen auch für Smartphones).

Unter diesem Aspekt ist es sinnvoll, jeden Account mit einem eigenen Passwort zu versehen, zumindest die wirklich wichtigen.

Privatsphäre durch Internet-Browser schützen

Kaum zu glauben, aber wahr: eine der effektivsten Methoden zum Schutz der Privatsphäre ist die Nutzung eines intelligenten Web-Browsers. In der Regel ist es so, dass diese genau gegenteilig eingerichtet werden: sie sollen die Nutzer standardmäßig verfolgen, um deren Surfverhalten zu erkennen. Von daher sind sie so eingestellt, dass eine automatische Verfolgung erfolgt.

Es gibt jedoch für jeden Browser die Möglichkeit, diese Verfolgung auszuschalten. Dies geschieht nicht, wie vielfach angenommen, durch Einschalten des Inkognito-Modus, des „In Private Brownings“ oder ähnliche Modi. Diese dienen lediglich dazu, dass andere Nutzer desselben PCs nicht sehen können, auf welchen Seiten sich der vorherige Nutzer befunden hat. Das professionelle Verfolgen –„Tracking“ – wird jedoch nicht verhindert. Damit dies gewährleistet ist, bedarf es der Installation einer zusätzlichen Software, wie beispielsweise „HTTPS Everywhere“ oder „Disponent“.

Suchmaschinen speichern Daten

Auch Suchmaschinen wie Google merken sich Daten. Dies ist leicht daran zu erkennen, dass Suchanfragen automatisch auf der Basis vorheriger Anfragen vervollständigt werden.

Wird dies nicht möchte, sollte sich eine Suchmaschine auswählen, die keine Informationen speichert.

 

Graphik: © tashatuvango – Fotolia.com

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