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Kategorie: Internet Business

Online Reputation Management: Wie schafft man eine gute Reputation?


Word cloud for Reputation managementWussten Sie, dass sich über 90 % der Haushalte mit Internetanschluss zunächst im Internet Informationen besorgen, bevor sie einen speziellen Kauf tätigen? Sie informieren sich nicht nur über technische Daten und Preise, sondern auch über die Beurteilung des Unternehmens an sich. Wie gut beziehungsweise schlecht der Ruf eines Unternehmens ist, ist oft genug mitursächlich für die Kaufentscheidung. Doch was können Unternehmen tun, um ihre Online Reputation – also jene Reputation, welche im Internet entsteht – zu verbessern?

Was ist ORM?

Unter dem „Online Reputation Management“ versteht man die Überwachung sowie die Beeinflussung des Rufs einer Person oder eines Unternehmens im Internet. Dies bedeutet, dass das Image, welches das betreffende Unternehmen im Internet besitzt, regelmäßig überprüft werden muss. Der zweite Schritt ist dann die Beeinflussung des Rufs …

Online Reputation Management: so geht´s!

Ein Mitarbeiter des Unternehmens sollte damit beauftragt werden, sich dem Online Reputation Management zu widmen. Da das ORM aber nicht auf die leichte Schulter zu nehmen ist, kann auch eine professionelle Agentur mit der Betreuung des Unternehmens beauftragt werden: „Online Reputation Manager“.

Über eines sollte sich das Unternehmen von Anfang an im Klaren sin: beim ORM handelt es sich nicht um eine einmalige Angelegenheit, die quasi nebenbei erledigt werden kann, sondern um eine Tätigkeit, die regelmäßig wiederholt werden muss.

Das Online Reputation Management beginnt damit, dass Suchanfragen bei Google (oder anderen Suchmaschinen) eingegeben werden, welche den Namen des Unternehmens beinhalten. Die diesbezüglichen Ergebnisse müssen regelmäßig kontrolliert werden.

Positive Angaben bei Google

Sind die Angaben der Suchmaschinen positiv, kann davon ausgegangen werden, dass das betreffende Unternehmen eine gute Online Reputation besitzt. Ein Eingreifen seitens des ORM-Mangers ist somit nicht notwendig.

Online Reputation Management: Negative Angaben bei Google

Nun kann es jedoch passieren, dass in den Suchmaschinen negative oder auch falsche Angaben über das betreffende Unternehmen auftauchen. Ist dies der Fall, muss der Online Reputation Manager einschreiten. Möglichkeiten, tätig zu werden, gibt es einige, die aber alle auf dasselbe Ziel hinauslaufen: dem Unternehmen einen guten auf verpassen.

Online Reputation Management: Wie schafft man eine gute Reputation?

Im Internet sind die Möglichkeiten, eine negative Online-Reputation wieder ins Positive zu rücken, vielfältig. In erster Linie geht es aber um eine dahingehende Manipulation der öffentlichen Meinung, dass das Unternehmen als positiv beurteilt dastehen soll. Dies geschieht mit den üblichen Instrumenten des Internets: Fake- Beiträge, Online-Profile sowie Webseiten, auf denen das Unternehmen sehr positiv dargestellt wird, werden auf Sozialen Netzwerken veröffentlicht. Dabei ist unbedingt darauf zu achte, dass die positiven Angaben über ein Unternehmen in derart gehäufter Form vorkommen, dass sie die negativen Einträge bei Google und Co von den ersten Seiten verdrängen.

Sehr empfehlenswert ist es zudem auch, durch positives Verhalten zu versuchen, die negativen Einträge zu relativieren. Dies geschieht beispielsweise dadurch, indem auf angemessene Kritik sachlich eingegangen und geantwortet wird.

Achtung: In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass selbsternannte Online Reputation Manager einen scheinbar einfachen Weg gehen und den Webseitenbetreiber bitten, negative Angaben über das Unternehmen von einer Webseite zu entfernen. Davon ist dringend abzuraten. Selbst wenn der Webseitenbetreiber auf die Bitte eingeht, bleibt der Beitrag in der Regel im Cache und im Internet Archive erhalten, so dass er weiterhin in den Suchmaschinen auftaucht!

 

Graphik: © intheskies – Fotolia.com

2 thoughts on “Online Reputation Management: Wie schafft man eine gute Reputation?

  1. Ein wichtiger Aspekt bezüglich ORM, der gern unter den Tisch fallen gelassen wird, ist die Wahl der geeigneten Person die ORM betreiben soll.

    Nicht selten wird hier eine Person ausgewählt, die zwar gut Schreiben kann, sich aufgrund von Softskills nicht zum „Ausbau einer Autorität“ eignet. Diese Person muss nicht selten seine „Nase in den Wind halten“ und auch persönlichen Anfeindungen stand halten können. Kommunikationsfähigkeit in der Anonymität des Internet stellt für viele kein Problem dar. Durch ORM muss man „Gesicht zeigen“ und die Anonymität geht dadurch verloren. Konfliktfähigkeit oder auch analytische Kompetenz hingegen, sind nicht immer Steckenpferde von OR-Managern und dann kann es brenzlich werden…

  2. Sachlich auf Kritik einzugehen ist wesentlich vorteilhafter, als diese zu ignorieren oder dagegen anzugehen. Oftmals hilft das respektvolle Miteinander dabei, eine für beide Parteien optimale Lösung zu finden.

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