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Kategorie: Internet Business

Eine gute Alternative zu Websites: firmeneigene Blogs


Viele Kleinunternehmer würden ihr Unternehmen gerne im Internet präsentieren, sind aber nicht in der Lage, eine eigene Website zu erstellen. Dies kann zum einen an nicht dafür ausgebildeten Mitarbeitern liegen, zum anderen aber auch einfach an der Angst, das Unternehmen sei zu klein oder unbedeutend für eine Website. Abgesehen davon, dass niemand sein Licht unter den Scheffel stellen und sich für zu unbedeutend halten sollte, gibt es für alle diese Unternehmer eine naheliegende Lösung: einen firmeneigenen Blog.

Blogs nehmen immer mehr an Bedeutung zu

Wurden vor einigen Jahren Blogs und Blogger noch belächelt und als „Möchtegernzeitungen“ beziehungsweise „Möchtegernjournalisten“ bezeichnet, so hat sich im Laufe der Zeit dieses Image sehr gewandelt. Es sollte nicht der Fehler gemacht werden, einen Blog mit einer Zeitung zu verwechseln, und ein Blogger würde auch niemals den Anspruch erheben, ein Journalist zu sein. Vielmehr werden Blogs im Web 2.0 dazu genutzt, sich selbst oder sein Unternehmen zu präsentieren.

Blogs als neues Medium für Unternehmer

Auf einem Blog kann der Unternehmer, genau wie auf einer Website, das mitteilen, was er über sein Unternehmen preisgeben möchte. Ob es sich nun um Produkte, Dienstleistungen, Mitarbeiter oder Firmenstandorte handelt – alles Relevante kann dort erscheinen.

Einen eigenen Blog zu erstellen, ist denkbar einfach. Mit der entsprechenden Software (gibt es gratis, beispielsweise von WordPress) ist es nahezu jedem möglich, seinen Blog individuell zu gestalten und ihn dabei auch noch professionell aussehen zu lassen. Die Wartung und Pflege muss zwar regelmäßig erfolgen, ist aber nicht so zeitaufwändig, wie manch einer denken mag. Vor allem muss man kein IT-Spezialist sein, um dieses zu erledigen. Selbst für die Software notwendige Updates sind innerhalb weniger Minuten und mit ein paar Mausklicks erledigt. Sollte aus irgendwelchen Gründen ein Fehler geschehen sein, setzt man einfach seine Daten auf ein zuvor erstelltes Backup zurück. Wer seinen Blog professionell hosten lässt, bekommt von seinem diesbezüglichen Anbieter sogar diese Backups erstellt.

Texte auf firmeneigenem Blog veröffentlichen

Wie auch auf jeder anderen Website, ist auch bei einem Blog die Aktualität der Beiträge von großer Bedeutung. Natürlich hat ein Unternehmen nicht täglich oder wöchentlich ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung vorzustellen, aber diesbezügliche Defizite können durch andere betriebsspezifische Themen ausgeglichen werden. Warum nicht die Mitarbeiter vorstellen? Einen Artikel über die letzte Betriebsfeier veröffentlichen? Auch negative Berichte, wie beispielsweise über eine Rückrufaktion oder Fehler eines Produktes können auf einem Blog erscheinen – aber bitte nicht zu häufig. Schwachstellen einzugestehen macht ein Unternehmen zwar sympathisch, aber diese müssen sich sehr im Rahmen halten; schließlich sollen neue Kunden gewonnen und nicht etwa bestehende vergrault werden.

Wer soll für diesen Blog schreiben?

Diese Frage muss jedes Unternehmen individuell für sich klären. Schön wäre es, wenn aufgrund des Wiedererkennungswertes des Schreibstils immer ein und dieselbe Person mit dieser Aufgabe betraut werden würde, aber ob es nun der Inhaber selbst, ein Mitarbeiter oder ein bezahlter Blogger ist, bleibt jedem Unternehmen selbst überlassen.

Also, keine Scheu haben und einen Unternehmensblog erstellen. Tipp: wer sich unsicher ist, wie dieser Blog auf andere wirken mag, ihn erst einmal nur passwortgeschützt online stellen und nur wenigen (vertrauten) Personen Zugang zu ihm gewären. Nach einiger Zeit Feedback abfragen – und den Blog gegebenenfalls ändern, ansonsten der Allgemeinheit zugängig machen.

 

Graphik: © andrzej puchta-Fotolia.com

2 thoughts on “Eine gute Alternative zu Websites: firmeneigene Blogs

  1. Wir die Firma AKON Robotics haben uns letztes Jahr dazu entschlossen neben unserer Hauptpräsenz auch einen News Blog anzubieten.

    Dort werden aktuelle Produkte oder auch Projekte neben Firmeninformationen vorgestellt.

    Wir haben mit diesem Schritt bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht.

    Wir haben uns dazu entschieden die Blog Software Dotclear für unseren News Blog zum Einsatz zu bringen.

  2. Web 2.0 ist nichts weiter als ein Internet Blog.
    Web 2.0 bedeutet das der Verbraucher einen Kommentar bzw. ein Artikel erstellen kann.Und ohne Programmierkenntnisse
    MFG
    Wendelin Gerein

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