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Kategorie: Webseiten / Usability

Drei einfache Tricks, um die eigene Webseite bekannter zu machen


Eine Website oder einen (Unternehmens-)Blog zu erstellen, ist in der Regel gar nicht so schwierig. Ist dies geschehen, warten viele Webseitenbetreiber erst einmal ab und hoffen, dass sich ihre Seite quasi von alleine bekannt macht. Dies Procedere kann in Einzelfällen funktionieren; sinnvoller ist es allerdings, ein wenig nachzuhelfen.

Einen Googlebot einladen

Unter einem „Googlebot“ versteht man den Webcrawler von Google.

Googlebots schwirren den ganzen Tag im Internet herum auf der Suche nach neuen beziehungsweise aktualisierten Webseiten. Da es Milliarden davon gibt, kann man sich in etwa eine Vorstellung davon machen, wie viel Arbeit dies ist. So kann es Wochen oder sogar Monate dauern, bis so ein Bot auf die neu erstellte Website oder den Blog aufmerksam wird. Um diesen Prozess ein wenig zu beschleunigen, kann der Googlebot eingeladen werden, so die volkstümliche Umschreibung. Im Fachjargon nennt sich das dann „Hinzufügen Ihrer Website zum Index von Google“, und kann in wenigen Schritten erledigt werden. Zwar dauert es dann noch einige Tage, bis der Bot die Einladung annimmt, aber durch dieses Procedere wird der Vorgang des Hinzufügens auf jeden Fall beschleunigt.

Eintragen eines (Unternehmens-)Blogs in ein Blogverzeichnis

Ein Blogverzeichnis ist als übergeordnete Linksammelstelle für diverse Blogs anzusehen. Sie haben nicht nur den Vorteil, dass sie viele Besucher haben, sondern bieten häufig auch Backlinks, was wiederum den Traffic auf dem eigenen Blog erhöht. Ähnlich wie ein Branchenbuch sind Blogverzeichnisse in Kategorien aufgeteilt. Möchte man seinen Blog in so ein Verzeichnis eintragen lassen, sucht man sich einfach die passende Kategorie und folgt dann Schritt für Schritt den angegebenen Anmeldepunkten. Zu den beliebtesten und am meisten frequentierten deutschen Blogverzeichnissen zählen Blogoscoop, Blogalm.de und Bloggerei.de, wobei es noch wesentlich mehr gibt. Es reicht meistens allerdings aus, sich auf zwei oder drei dieser Verzeichnisse zu registrieren.

Email-Signatur einbauen

Eine der simpelsten und doch häufig nicht praktizierten Möglichkeiten, die URL seiner Webseite einem breiten Publikum mitzuteilen, ist diese als Signatur in sämtliche Emails einzufügen. Ob bei Outlook oder anderen Mailprogrammen: überall wird eine diesbezügliche Möglichkeit geboten, und es ist ausgesprochen sinnvoll, diese auch zu nutzen.

Eine Website oder ein Blog wird nicht über Nacht bekannt – aber es gibt durchaus einige kleine Tricks, mit denen man den Prozess ein wenig beschleunigen kann. Der Vorteil liegt klar auf der Hand: Sie haben nichts zu verlieren – und können nur gewinnen und ihren Bekanntheitsgrad steigern.

 

Graphik: © nerlich images-Fotolia.com

5 thoughts on “Drei einfache Tricks, um die eigene Webseite bekannter zu machen

  1. Punkt 1 und Punkt 3 kann ich vollkommen zustimmen. Bei dem zweiten Punkt bin ich ein wenig skeptisch. Zwar ist mein Blog noch nicht lange bei den Bloverzeichnissen angemeldet doch mehr wie eine handvoll Besucher haben sich über diese Seiten nicht auf meine Seite verirrt.

    1. Dem würde ich auch beipflichten. Ist aber eigentlich auch nachvollziehbar, geht man einmal vom allgemeinen Suchverhalten aus. Fast jeder nutzt bei seiner Suche im internet eine Suchmaschine, egal wie sie heißt. Sollte man dann auf einem Blogverzeichnis, Linkverzeichnis oder Webkatalog landen, sind die meisten, denke ich, schnell wieder bei der Suchmaschine. Es sei denn, sie waren auf der Suche nach einem der oben genannten Verzeichnisse.

  2. Extrem wichtig – bevor die Punkte 1-3 zum Tragen kommen – ist sicherlich auch eine gute „technische“ Website. Das bedeutet z. B. , dass als Sprache Deutsch hinterlegt ist, Seiten-Titel, Keywords usw. sinnvoll gefüllt sind. Beim Googlebot kommt es (so sagen die Experten) insbesondere auf den Inhalt der Seiten an, der mit den Seitentiteln, Keywords etc. harmonieren sollte. Auch Einträge in themennahe Blogs inkl. Hinterlassen der URL sorgen mit der Zeit für ordentlich Links auf die eigene Homepage.

  3. Dies sind drei durchaus gute Punkte, wobei der zweite Punkt aber nicht überbewertet werden sollte. Bei mir hat er bisher kaum Besucher gebracht. Bei Punkt 1 wird aber nicht nur Google angesprochen. Die anderen Suchmaschinen senden ja auch Ihre Bots durchs WWW.

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