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Kategorie: SEO

Begriffsklärung: externe und interne Links


Wenn es darum geht, eine Website, einen Websiteeintrag oder einen Blogartikel nach den Regeln der SEO zu bearbeiten, fällt der Begriff „verlinken“. Aber was ist eigentlich damit gemeint und welche Möglichkeiten bieten sich hierbei?

Prinzipiell unterscheidet man zwischen der „externen“ und der „internen“ Verlinkung.

Was versteht man unter „Hyperlinks“? Was sind „externe Links“?

Die externen Links (=Hyperlinks) verweisen auf eine andere Website und werden so eingestellt, dass der Nutzer ein bestimmtes Wort oder eine Wortkombination nur anzuklicken braucht, und schon auf besagter Seite ist. Wer seine Texte mit MS Word erstellt, braucht nur ein bestimmtes Wort zu markieren und danach die rechte Maustaste zu drücken. In dem sich nun geöffneten Kasten steht unter anderem „Hyperlink“. Durch Anklicken öffnet sich ein weiterer kleiner Kasten, in den die gewünschte Webadresse (inklusive „www.“) eingetragen wird.

Blogsoftware macht eine derartige Linkerstellung noch einfacher: beispielsweise bei WordPress ist im Dashboard unter der Rubrik „Artikel erstellen“ ein kleiner Button „Link einfügen“, welcher nur angeklickt werden und mit dem gewünschten Link versehen werden muss. Wichtig beim Setzen von Hyperlinks (darauf achten auch die Suchmaschinen):

  • Nicht zu viele Hyperlinks in einen Beitrag einbauen (maximal 3!)
  • Verlinkung muss sinnvoll und in einem passenden Kontext zu dem Ausgangstext sein
  • Keine schmutzigen oder unnatürlich wirkenden Links setzen

Was versteht man unter „interner Verlinkung“?

Als „interne Verlinkung“ werden Links bezeichnet, die innerhalb der eigenen Website oder des eigenen Blogs auf andere Seiten oder Beiträge verweisen. Dabei muss beachtet werden, dass diese Verlinkungen zum einen sinnvoll sind, zum anderen, dass sie nur in eine Richtung verweisen. Dies bedeutet, wenn Beitrag A einen internen Link zu Beitrag B enthält, so sollte B keinesfalls wieder auf A zurückverweisen, sondern beispielsweise auf C oder D. Arbeitet man mit Blogsoftware, ist auch hierbei die Erstellung ebenso einfach wie bei Hyperlinks: im Dashboard geht man auf denselben Button, nur gibt man dort keine Zieladresse ein, sondern klickt „verlinke auf bestehende Inhalte“ an. Sofort erscheint eine Auflistung sämtlicher bereits publizierte Beiträge, welche zur internen Verlinkung bereitstehen.

Eine Sonderform der Verlinkung nehmen die Backlinks ein, bei denen es darum geht, Verlinkungen von anderen Seiten auf die eigene Website zu bekommen. Sind diese in korrekter Weise entstanden, ist prinzipiell nichts dagegen einzuwenden (sofern auch hierbei ein logischer Kontext zu erkennen ist). Es ist aber dringend davon abzuraten, diese Backlinks zu kaufen. Suchmaschinen erkennen dies („unnatürlich wirkende Verlinkung“), was eine Herabsetzung des Rankings zur Folge haben kann.

Deswegen: weniger ist manchmal mehr. Pro Beitrag sollten nie mehr als 2 – 3 interne Verlinkungen beziehungsweise Hyperlinks gesetzt werden. Achtung auch bei zu vielen Links auf ein und dieselbe Seite – auch dies Procedere wird von Suchmaschinen nicht gewünscht…

 

Graphik © Bilderbox-Fotolia.com

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