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Bildung/Beruf/Weiterbildung

Zukunft der beruflichen Bildung im Berufsbildungswerk St. Zeno und Berufsförderungswerk München

v.l. Manfred Krumpholz, Ewald Schurer, MdB, Ralf Holtzwart, Sabina Ott, Manfred Geier, Michael Obertshauser, Bernd Zimmer,

Ralf Holtzwart, Geschäftsführer der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit, und Ewald Schurer, MdB zu Besuch in Kirchseeon

Auf Initiative von Ewald Schurer, MdB informierte sich Ralf Holtzwart, Vorsitzender der Geschäftsführung der Regionaldirektion Bayern der Agentur für Arbeit, in Begleitung von Michael Obertshauser, Leiter der Abteilung für berufliche Rehabilitation, über das Berufsbildungswerk St. Zeno und das Berufsförderungswerk (BFW) München in Kirchseeon. Die Finanzierung der Erstausbildung für Jugendliche mit Lernschwächen und psychischen Einschränkungen erfolgt vorwiegend durch die Bundesagentur für Arbeit. Außerdem ist sie ein bedeutender Leistungsträger bei der Durchführung von beruflicher Rehabilitation im BFW München.

Nach dem Besuch im Berufsbildungswerk trafen sich die Gäste aus Nürnberg mit dem Bundestagsabgeordneten Ewald Schurer im Berufsförderungswerk. Geschäftsführer Manfred Geier, Verwaltungsleiterin Sabina Ott und Ausbildungsleiter Jochen Kunert erläuterten die konkrete Situation der beruflichen Rehabilitation im BFW und diskutierten mit Ralf Holtzwart und Michael Obertshauser über die Entwicklungstendenzen in diesem Bereich. Dabei ging es auch um die rechtliche Stellung der Berufsförderungswerke, die im Sozialgesetzbuch IX explizit als Einrichtungen der beruflichen Rehabilitation genannt werden. Die Gesprächsteilnehmer gingen weiterhin auf die Situation der finanziellen Förderung der Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben ein und diskutierten über weitere Problembereiche.

Anschließend ließen sich die Gäste in den Ausbildungsräumen konkret über Ausbildungsberufe informieren. Danach besichtigten sie die Test- und Übungsräume der so genannten Berufsfindung und Arbeitserprobung. Diese Maßnahme wird bei Teilnehmern mit körperlichen und/oder psychischen Einschränkungen durchgeführt, wenn sie sich trotz intensiver Beratung für keinen Beruf entscheiden können oder Zweifel an der Eignung für den angestrebten Beruf bestehen.

Nach der Besichtigung zeigten sich die Gäste von der Regionaldirektion Bayern beeindruckt von der modernen Ausbildung und der vorbildlichen technischen Ausstattung. Ewald Schurer zeigte sich überzeugt, dass der aktuelle Fachkräftemangel und die sozialpolitische Verantwortung der Bundestagsabgeordneten eine intensive Förderung der Ausbildung in den Berufsförderungswerken erforderlich machen. Er werde diesen sozialpolitischen Dialog im Bundestag und außerhalb weiterhin unterstützen.