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SurviCamp veranstaltet den ersten Prepping-Kurs in Berlin

Der erste Prepper-Kurs in Berlin

Prepping, Krisenvorbereitung und Notvorsorge werden immer relevanter. Für interessierte Einsteiger und aktive Prepper bietet SurviCamp in Berlin einen Prepper-Kurs.

Sogenannte Prepper gibt es in Deutschland Tausende -Menschen, die nicht nur für den nächsten Tag einkaufen, sondern sich einen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser und Ausrüstung anlegen. Immer mehr Menschen interessieren sich für das Thema und möchten sich einen Überblick verschaffen. Für sie hat die Berliner Organisation SurviCamp den ersten Prepper-Kurs ins Lebens gerufen.

Der Kurs umfasst eine enorme Bandbreite an Themen. Dazu gehört natürlich auch das allseits bekannte Vorratslager: Welche und wie viele Lebensmittel brauche ich, wie und wo lagere ich sie am besten? Aber damit hat der Prepping-Kurs gerade erst angefangen.

"Prepper zu sein heißt natürlich, dass ich mir ein Vorratslager anlege. Aber das ist nur ein Aspekt von vielen", erklärt der Ausbilder und Survival-Trainer Benjamin Arlet. "Genauso bedeutet es, dass ich in der Praxis lerne, mit meiner Ausrüstung umzugehen - auch und vor allem unter Stress. Deshalb sind mentale Vorbereitung, Stressresistenz und Stressvermeidung ebenfalls wichtige Themen für Prepper." Nicht zuletzt absolvieren viele Prepper Ausbildungen in den Bereichen Erste Hilfe, Sanitätsdienst, Katastrophenschutz oder Amateurfunk. "Das sind sicherlich einige der am vielseitigsten ausgebildeten Menschen in ganz Deutschland", mutmaßt Benjamin Arlet.

Der zweite Referent beim Prepping-Kurs, Daniel Schäfer, ist ein ehemaliger Jagdkommandoführer der Bundeswehr und Kriminalkommissar. Bei ihm geht es hauptsächlich darum, einen individuellen Krisenplan zu erstellen und das eigene Heim krisenfest zu machen. Aber auch der Bereich Krisenpsychologie nimmt einen wichtigen Teil im Prepper-Kurs ein: Der Umgang mit Stress ebenso wie die Gestaltung von Gruppenprozessen.

"In einer Gruppe habe ich viel bessere Überlebenschancen", stellt Daniel Schäfer klar. "Deshalb muss ich verstehen, was eine funktionierende Gruppe ausmacht und wie ich erreiche, dass alle an einem Strang ziehen."

Zum Schluss wird noch geschmunzelt: Es geht um die 10 häufigsten Fehler beim Prepping. Am beliebtesten: Vorräte auf Lager haben, aber keinen vom Strom- und Gasnetz unabhängigen Kocher, um sie warm zu machen. "Aber keine Sorge", beruhigt Benjamin Arlet. "In der Krisenvorbereitung gilt: Etwas ist immer noch besser als nichts." Denn der schlimmste aller Fehler sei immer noch, gar nicht vorbereitet zu sein.