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Superstarsuche: Musikcastingshows im interdisziplinären Diskurs

Noch immer boomen weltweit und speziell in Deutschland Castingshowformate unterschiedlicher Couleur.

Auch die Wissenschaft beschäftigt sich seit einigen Jahren mit diesem spannenden Themenkomplex und so lud der Arbeitsbereich Medien- und Wirtschaftskommunikation der Universität Würzburg vom 3. bis zum 5. Dezember 2015 zu einer interdisziplinäre Tagung rund um das Thema Musikcastingshows in den Kulturspeicher Würzburg. Mit dabei waren auch zwei Professoren der Hochschule Macromedia, Prof. Dr. Elke Kronewald vom Standort Stuttgart und Prof. Dr. Martin Lücke vom Campus Berlin.

Im Tagungsraum des Museums im Kulturspeicher fanden sich rund 45 interessierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende aus unterschiedlichen Disziplinen ein, um Forschungsergebnisse zum Thema Musikcastingshows zu präsentieren und zu diskutieren. Insgesamt gab es dreizehn Vorträge, die mit Schwerpunkt auf fünf relevante Forschungsaspekte (Kultur, Pädagogik, Ökonomie, Nutzung und Wirkung) in entsprechenden Panels vorgestellt wurden.

Elke Kronewald und Martin Lücke präsentierten auf der Tagung ihre Ergebnisse zur Rolle und Funktion sowie von Merkmalen der Jury in Musikcastingshows im internationalen Vergleich, ein Thema, das bislang kaum Eingang in die Forschung gefunden hat. Dazu untersuchten sie - zusammen mit vier Stuttgarter Musikmanagementstudierenden aus dem 5. Semester - drei international vergleichbare Castingshowformate (Pop Idol, bzw. DSDS, Popstars, The Voice) und ermittelten Gemeinsamkeiten und Unterschiede bei den Jurymitgliedern, worunter u.a. Merkmale wie Prominenz und Expertentum standen. Die ausführlichen Ergebnisse dieser empirischen Untersuchung werden derzeit für den erscheinenden Sammelband aufbereitet.

 

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