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Sportjournalistik-Stipendien von Hochschule Macromedia, VDS und Hamburger Morgenpost vergeben

Das Sportjournalistik-Stipendium der Hochschule Macromedia 2015: Bewerber und Juroren.

Zum dritten Mal ist das Sportjournalistik-Stipendium der Hochschule Macromedia vergeben worden. Neue Stipendiaten sind mit je 50-prozentiger Förderung Marc Lennart Wiese und Daniel Höhr.

Wie sollen Sportjournalisten auf den zunehmenden Einfluss von Internet und Social Media reagieren? Wie vermittelt man Schach im Fernsehen? Und wie viel Nähe und Distanz zwischen Athleten und Reportern wünschen sich die Zuschauer? – Den drei Bewerbern, die es in die Entscheidungsrunde geschafft hatten, fiel die Beantwortung solcher Fragen leicht. Schließlich haben alle eine klare Vorstellung von der Zukunft des Sportjournalismus. Jeder stellte zwar einen ganz eigenen Ansatz vor, doch die große Begeisterung für den Sport war allen Dreien anzumerken, als sie mit leuchtenden Augen ihre fünf Thesen vorstellten.

Jury sieht "viel Potential" bei den Sportjournalisten von morgen

Über die Vergabe des Vollstipendiums entschieden Frederik Ahrens, Leitung Sport-Ressort bei der Hamburger Morgenpost, Erich Laaser, Präsident des Verbandes Deutscher Sportjournalisten (VDS), und Sportjournalismus-Professor Dr. Thomas Horky, Vice Head of Media School am Campus Hamburg. Er hatte diese Förderung in Kooperation mit dem VDS ins Leben gerufen, um den sportjournalistischen Nachwuchs zu stärken, "aber auch um die Relevanz zu zeigen und den Berufsstand nach vorne zu bringen", betont Horky bei der Vergabe des Stipendiums.

Die drei Kandidaten wissen mit ihren ebenso originellen wie selbstbewusst vorgetragenen Präsentationen zu beeindrucken. So wird deutlich: Felix von Böhlen aus Hamburg, Marc Lennart Wiese aus Buchholz und Daniel Höhr aus Hofheim wollen unbedingt Sportjournalisten werden. Patrick Berger, der 2013 selbst ein Stipendium für das Studium bekommen hatte, drückte den Kandidaten die Daumen. Er erinnert sich noch gut, wie er sich vor zwei Jahren gefühlt hat, als er den "alten Hasen" im Sportressort sein Konzept vorstellte.

Mopo-Sportchef lobt Niveau der Bewerber

Schließlich hat sich die Jury entschieden, dieses Mal jeweils ein 50-Prozent-Stipendium an Marc Lennart Wiese und Daniel Höhr zu vergeben. Die beiden konnten nicht zuletzt mit ihrer Praxiserfahrung punkten: So moderierte Wiese auf Englisch bei einem Community Radio in Neuseeland. Höhr konnte bereits praktische Erfahrungen bei der FAZ sammeln.

Und auch wenn nicht alle drei eine Förderung bekommen können, Mopo-Sportchef Ahrens zeigt sich beeindruckt von dem "hohen Niveau" der Präsentationen. Und VDS-Präsident Laaser lobt zudem die beeindruckenden Bewerbungen. Für die Jury jedenfalls steht fest: Diese drei Kandidaten bringen drei ideale Voraussetzungen mit, um gute Sportjournalisten zu werden.