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„Raute der Macht“ vor dem Aus?

Raute der Macht oder Fingerzeig der Zukunft?

Berlin - Ein Paradigmenwechsel in der Körpersprache von Kanzlerin Angela Merkel steht offenbar bevor. Die „Raute der Macht“ soll einem „Fingerzeig in die Zukunft“ weichen.

Wie aus gut unterrichteten Regierungskreisen bekannt wurde steht die oft diskutierte "Raute der Macht" vor dem Aus. "Raute der Macht" so wird in vielen Internetforen die Geste bezeichnet, die in den letzten Jahren zum Markenzeichen von Kanzlerin Angela Merkel wurde. Sie führt dabei die Fingerspitzen ihrer Hände auf Höhe ihres Bauchnabels so zusammen, dass zwischen Daumen und Zeigefinger eine Raute entsteht. Vielfach wurde dies als Zeichen von Macht, Kontinuität und spirituelle Verbindung mit den vier Himmelsrichtungen gedeutet. Jetzt steht anscheinend ein Paradigmenwechsel bevor. Ab sofort soll diese Geste durch einen Fingerzeig ersetzt werden, der dem bekannten Michelangelo Fresko von der Berührung Adams in der Sixtinischen Kapelle nachempfunden ist. Ob bei dieser Entscheidung eine Coaching-App zur Optimierung der Körpersprache per Handyaufnahme zum Tragen kam, wurde nicht bekannt.
Auf Anfrage kommentierte diese Entwicklung der Trainer und Coach Martin Uhl: "Für mich ist diese Veränderung der Körpersprache ein deutlicher Hinweis für das Wahljahr 2013. Statt der gewohnten Kontinuität auf Basis klarer Machtverhältnisse steht jetzt ein Aufbruch bevor. Allerdings sehe ich auch eine gewisse Verwechslungsgefahr. Man könnte die Geste des Fingerzeigs auch als "E.T. möchte nach Hause telefonieren" missinterpretieren. Ob dies ein gutes Omen für das Wahljahr ist, vermag ich allerdings nicht zu sagen. Generell ist es aber sehr zu begrüßen, dass offenbar auch die Kanzlerin auf Coaching-Methoden setzt."
Auch der Vorsitzende des renommierten Trainer- und Coaching-Verbandes TTVT Carl vom Gutenbach meldete sich zu Wort: "Ich muss ihnen ehrlich sagen, dass wir diese Entwicklung etwas bedauern. Unsere TTVT Akademie war gerade kurz davor die "Raute der Macht" als TTVT zertifizierte Geste in den Katalog der geprüften Gesten und Handhaltungen aufzunehmen. Jetzt wird dieser Prozess hinfällig und ob der "Fingerzeig der Zukunft" unseren Kriterien standhalten wird, das wird sich erst noch zeigen müssen."
Die Coaching-Experten konnten in der Frage der Bewertung dieses Gestenwechsels noch keine einheitliche Meinung finden. Wir dürfen gespannt sein aus welcher Richtung der Wind bald weht.