Aktuelle Pressemitteilungen

Bildung/Beruf/Weiterbildung

Mediakraft Networks und Hochschule Macromedia: Ausbildungsformate für Internet-Fernsehen

Mediakraft Networks und Hochschule Macromedia geben anlässlich der Medientage München (22.-24.10.14) ihre Zusammenarbeit bekannt.

Mediakraft Networks und die Hochschule Macromedia, University of Applied Sciences, geben im Rahmen der Medientage München ihre Zusammenarbeit bekannt.

Ziel ist es, Ausbildungs- und Studienprogramme zu entwickeln, die Videomachern fokussiertes Know-how für die Produktion von Internet-Videos vermitteln. Im Gespräch sind eine Spezialisierungsoption im Rahmen des Bachelor-Studiengangs Film und Fernsehen an der Hochschule Macromedia sowie zwei kombinierte Weiterbildungsmodule an der Macromedia Akademie. Starttermin sollen Herbst respektive Frühjahr 2015 sein, Durchführungsstandort wird Köln sein. Für die neuen Studien- und Ausbildungsformate wird außerdem ein Stipendienprogramm aufgelegt, das durch die Hochschule Macromedia und Mediakraft zu gleichen Teilen finanziert wird.

Bewegtbildformate im Internet sind das am stärksten wachsende Mediensegment unserer Zeit. Vor allem auf YouTube hat sich eine extrem dynamische Szene von Videomachern mit eigenen Kanälen etabliert. Mit Abonnentenzahlen von bis zu drei Millionen stellen Stars wie Y-Titty oder DieLochis Sende-Reichweiten im linearen Fernsehen bei Weitem in den Schatten. Im Umfeld dieser Stars hat sich inzwischen ein eigenes wirtschaftliches Ökosystem entwickelt. Online-Video-Netzwerke wie Mediakraft Networks tragen zur Professionalisierung der Szene bei und vermarkten die Programme der Künstler an Werbetreibende.

YouTube-Szene: Bislang von Autodidakten geprägt

Viele Creators von Internet-Videos sind Autodidakten. Ausbildungsmöglichkeiten für die in Hinblick auf Ästhetik, Dramaturgie, Technologie und Vermarktung spezifischen Anforderungen dieser Produktionen fehlen. Auch liegen bislang kaum wissenschaftliche Untersuchungen zu dem Mediensegment vor. Diese Lücke wollen Hochschule Macromedia und Macromedia Akademie jetzt mit neuen akademischen und nicht-akademischen Ausbildungsformaten und Forschungsprojekten schließen. Kooperationspartner und Stipendiengeber ist Mediakraft Networks, der größte Online-TV-Sender im deutschsprachigen Raum.

Hochschule Macromedia: Spezifisches Know-how für eigenständiges Filmsegment

Prof. Jürgen Faust, Präsident der Hochschule Macromedia: "Der Bereich der Internet-Videos und insbesondere der YouTube-Szene hat eine völlig neue, kreative Filmkultur mit typischen Genres wie Comedy, Gaming, Musik, Fashion oder Lifestyle entstehen lassen. Obwohl der improvisierte, bewusst laienhafte Gestus wichtiger Bestandtteil der ‚Tuber‘-Ästhetik ist, findet hier aktuell eine rasante Professionalisierung statt. Als führende private Medienhochschule in Deutschland wollen wir diese Entwicklung begleiten. Wir planen eine Studienrichtung, die an der Schnittstelle unserer Studiengänge Film und Fernsehen sowie Medienmanagement nicht nur das filmerische Können, sondern auch das Wissen um Distribution und Vermarktung in sozialen Medien vermittelt. Mediakraft Networks ist der best mögliche Industriepartner, genau die Bausteine zu definieren und das Praxiswissen in die Ausbildung zu integrieren, das für die Entwicklung der Online-Video-Kultur relevant ist."

Mediakraft Networks: Weiterentwicklung der Partner

Christoph Krachten, President von Mediakraft Networks: "Die Förderung und Weiterentwicklung von talentierten Videomachern zu professionellen Creatorn ist eine der zentralen Aufgaben von Mediakraft Networks. Innerhalb unseres Netzwerks bieten wir jungen, kreativen Menschen mit zahlreichen Workshops, Seminaren und Schulungen eines der umfangreichsten Ausbildungs- und Förderungsprogramme, die es im Bereich Online-Video in Deutschland gibt. Das hat dazu geführt, dass schon heute viele Online-Videomacher professioneller als so manche Fernsehproduktion arbeiten. Nun freuen wir uns darauf, diese Branchenentwicklung gemeinsam mit der Hochschule Macromedia auf ein akademisches Fundament zu stellen. Gemeinsam schaffen wir damit die Voraussetzung, noch mehr jungen Menschen eine berufliche Zukunft in der Online-Video-Branche zu ermöglichen."