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Konsequenter Weg in den neuen Beruf - Berichterstattung aus dem Berufsförderungswerk München

Frau Annett Kloschkewitz mit Herrn Dr. Michael Röder, Regionalleiter Ost des MDK Bayern

Annett Kloschkewitz findet anspruchsvolle Tätigkeit beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung

Schon zu Beginn des Gesprächs wird eines deutlich: Annett Kloschkewitz folgt selbstbewusst ihren beruflichen Vorstellungen. Und dass sie bei ihrer neuen beruflichen Tätigkeit die richtige Wahl getroffen hat, bestätigte ihr Vorgesetzter Dr. Michael Röder, Regionalleiter Ost beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung Bayern (MDK Bayern) in Landshut: "Sie ist eine sehr fleißige Kollegin".

Frau Kloschkewitz begann vor einem Jahr ihre Arbeit beim MDK nach der beruflichen Rehabilitation zur Kauffrau im Gesundheitswesen im Berufsförderungswerk (BFW) München als Teamassistentin und schloss schon wieder eine weitere, hausinterne Fortbildung zur Kodierassistentin beim MDK Bayern erfolgreich ab. Fortan wird sie sich gemeinsam mit den ärztlichen Gutachtern des MDK Bayern auf die Überprüfung der Abrechnung ärztlicher, therapeutischer, medizinischer und pflegerischer Leistungen in Krankenhäusern konzentrieren.

Der Weg in den neuen Beruf vollzog sich für die gelernte Krankenschwester nach der erfolgreich überstandenen Bandscheibenoperation im Jahr 2008 anfangs nicht ganz reibungslos. Frau Kloschkewitz, die zuvor schon in der Pflegedienstleitung und somit in verantwortungsvoller Position tätig war, wollte ihre berufliche Neuorientierung konsequent zu einem erfolgreichen Ende führen. Sie kümmerte sich selbst engagiert um die Angebote und Vorgehensweise der beruflichen Qualifizierung in den einzelnen Berufsförderungswerken. Den ausschlaggebenden Faktor, die Kurzarbeitserprobung im BFW München zu besuchen, bildete letztendlich die zuvorkommende Beratung einer Mitarbeiterin in der genannten Bildungseinrichtung. Frau Kloschkewitz besuchte in Kirchseeon diese Maßnahme, um herauszufinden, ob ihr die Ausbildung zur Kauffrau im Gesundheitswesen zusagt und sie dafür geeignet ist. Wichtig waren ihr hier besonders folgende Informationen: Welche Anforderungen werden an die Kauffrau im Gesundheitswesen gestellt? Welche Tätigkeitsbereiche kommen in Frage? Entsprechen die Anforderungen und Tätigkeiten meinen beruflichen Interessen? Im Anschluss an diese Erprobung entschied sie sich gemeinsam mit ihrer Reha-Beraterin von der Deutschen Rentenversicherung Bund in Halle für die vorgesehene Ausbildung im Gesundheitswesen.

Der erste Schritt in den neuen Beruf war der Besuch des Reha-Vorbereitungslehrganges im Berufsförderungswerk Berlin. Obwohl Berlin näher zu ihrem Wohnort Halle an der Saale lag, entschied sie sich, wegen der guten Ausbildungsbedingungen im BFW München wieder nach Kirchseeon zurückzukehren. Ihre Ausbildung begann im Januar 2010. Typisch für ihre beeindruckend konsequente Haltung war auch die Auswahl ihres Praktikumsplatzes während der Ausbildung im Kreiskrankenhaus Ebersberg. "Hier war für mich nicht die eventuelle spätere Übernahme ausschlaggebend, sondern die zusätzliche "Horizonterweiterung" durch die Praktikumstätigkeit im Bereich der Buchführung", erklärte Frau Kloschkewitz. Im Januar 2012 schloss sie ihre Ausbildung erfolgreich ab und erreichte - bei ihrer Zielstrebigkeit kaum verwunderlich - die Gesamtnote "sehr gut".

Zu den Adressaten ihrer unterschiedlichen Initiativbewerbungen gehörte auch der MDK in Landshut. Sie wurde zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen und erhielt schon eine Woche darauf ein Übernahmeangebot als Teamassistentin. Beim Medizinischen Dienst, zuständig für die unabhängige sozialmedizinische und pflegefachliche Beratung und Begutachtung, war sie im ersten Jahr im Bereich der Erfassung und Prüfung der eingegangenen Aufträge der Krankenkassen tätig. Berufsbegleitend besuchte sie in Nürnberg im 4. Quartal 2012 die MDKinterne Weiterbildung zur Kodierassistentin, die insgesamt fünf Wochen dauerte. Im Januar 2013 konnte sie diese Prüfung mit Erfolg ablegen.

Nun wird Annett Kloschkewitz für unabsehbare Zeit beruflich in Bayern bleiben und alle zwei Wochen in ihre Heimat nach Halle an der Saale fahren. Wir wünschen ihr beruflich weiterhin bleibenden Erfolg.