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Hauptkritikpunkte an der Onlinebewerbung

JOBkralle Umfrage: Online Bewerbung

JOBkralle Umfrage Ergebnisse: zu unpersönlich und unnötig kompliziert

Immer mehr Unternehmen bieten Jobanwärtern die Möglichkeit der Onlinebewerbung. Die Vorteile für die Personalabteilungen liegen auf der Hand – entsprechende Software gruppiert automatisch alle eingegangenen Bewerbungen für eine Stelle, versendet Eingangsbestätigungen vollautomatisch und trifft oftmals auch die erste Auswahl anhand von Keywords, nach denen sie die Texte der Bewerbungen scannt. Bewerber andererseits haben den Vorteil, dass sie beim nächsten Mal, wenn sie eine passende Stelle im selben Unternehmen anpeilen, nicht mehr alle Schritte des Bewerbungsprozesses wiederholen müssen, sondern ihre Bewerbung nur durch einen Klick im Jobportal des Unternehmens weiterleiten können. Doch ist es für die Bewerber wirklich so einfacher als die klassische schriftliche oder elektronische Bewerbung oder wird es unnötig kompliziert? JOBkralle hat seine User in Deutschland, Österreich und der Schweiz gefragt, was sie bei der Onlinebewerbung so richtig nervt. Die Ergebnisse fielen größtenteils ähnlich aus.

Knapp ein Fünftel der Deutschen (19%) und 14% der Schweizer stört bei der Onlinebewerbung der damit verbundene Zeitaufwand, um mühsam alle Felder auszufüllen. Besonders viele Österreicher (28%) finden das auch alles andere als fein. So verwundert es auch nicht, dass 11% der Schweizer 8% der Deutschen und 4% der Österreicher an diesen Eingabefeldern, bzw. an der Komplexität der geforderten Angaben verzweifeln. Es kann in der Tat knifflig für Bewerber sein, die Angaben aus ihrem Lebenslauf so umzugruppieren, dass der eingegebene Inhalt auch zum entsprechenden Feld passt. Dieser Registrierungsprozess gehört dann auch zu den beiden Hauptkritikpunkten, die die JOBkralle-User gegenüber Onlinebewerbungen äußern – ganze 35% der Deutschen, 33% der Österreicher und immerhin ein Viertel der Schweizer finden die Registrierung unnötig kompliziert. Genauso ärgerlich ist für die Bewerber aber auch der fehlende persönliche Kontakt zum Recruiter (Schweiz 38%, Österreich 33%, Deutschland 25%).

JOBkralle hat die User-Umfrage im Juli 2015 durchgeführt.

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