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Führung in Studien

Studien und gute Führung Studien und gute Führung

Unzureichende Führung führt zu schlechten Ergebnissen in Studien zur Mitarbeiterzufriedenheit.

"Die Identifikation mit der eigenen Arbeit ist bei den meisten Arbeitnehmern erschreckend gering", so die Marktforscher von Gallup. Als Hauptverursacher dieses Trends benennt das Institut das Management: Viele Beschäftigte hätten das Gefühl, dass ihre Bedürfnisse von ihren Chefs ignoriert würden, heißt es dort.

Gute Führung ist machbar

"Die Mehrheit (52 Prozent) der Vorgesetzten führt weniger als zehn Mitarbeiter" so Gallup weiter. "Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit von Führungskräften liegt bei 43,3 Stunden pro Woche." Ich kenne Chefs, die bei mindestens 60 Stunden pro Woche liegen. Vielleicht erwägen deshalb knapp 41 Prozent der Führungskräfte, nicht weiter aufzusteigen und knapp 78 Prozent der älteren Chefs einen Abstieg in der Hierarchie. Allerdings wollen über drei Viertel auch im Rentenalter weiterarbeiten. So schlimm kann es also nicht sein.

Viele Stunden gleich gute Führung?

Andere Studien weisen auf eine ansteigende Wochenarbeitszeit von Führungskräften hin. Für manchen Manager ist ein volles Zeitkonto Beweis für Leistung. Das ist in Bezug auf gute Führung Unsinn. Und Zeit hat, neben der Belastung und fehlender Balance, eine ganze Menge mit Selbstorganisation zu tun, "da Zeitmangel unter anderem daraus resultiert, dass Führungskräfte glauben, vieles ,selbst machen' zu müssen", hat das Magazin Brand eins ermittelt Das basiert auf fehlendem Zutrauen in die eigenen Leute, die auch deswegen zum Dienst nach Vorschrift neigen.

Führung: Alles nicht so schlimm?

Eine Studie des Unternehmensberaters Towers Watson kommt bezüglich Engagement der Mitarbeiter zu einem freundlicheren Ergebnis. "Der Studie (…) zufolge leisten in Deutschland ,nur' 47 Prozent der Arbeitnehmer Dienst nach Vorschrift", wie bei Haufe zu lesen ist Allerdings finden die Befragten auch hier Optimierungspotenzial für bessere Führung.

"Gute Arbeit bescheinigen deutsche Arbeitnehmer ihrem Top-Management in puncto Außendarstellung: 60 Prozent von ihnen sind der Meinung, dass es den oberen Führungskräften in ihrem Unternehmen gelinge, ein positives Bild der Organisation nach außen zu tragen." Nach innen sieht das schlechter aus. Nur die Hälfte sagt, die Führungskräfte gingen kontrolliert, ruhig und souverän mit den Leuten um. Nur jeder zweite meint, dass die Führungskräfte "kulturelle und individuelle Unterschiede genügend beachten".

Die direkten Vorgesetzten haben nach Ansicht der Mitarbeiter Defizite in der Entwicklungs- und Motivationsarbeit. Auch sind sie demnach nur wenig effizient in ihrer Führungsarbeit. Gerade bei den persönlichen Faktoren kommen die Chefs bei den Arbeitnehmern nicht gut weg.

Gute Führung geht doch

Es kamen in einer Studie zu Top-Management auch positive Ergebnisse heraus. "So sind etwa gut zwei Drittel der Befragten der Meinung, ihr Vorgesetzter behandle sie respektvoll. Und 59 Prozent bestätigen ihrem Boss, dass er ihnen Aufgaben delegiere, die ihren Fähigkeiten entsprechen." (Haufe)

Die Menschen wollen gefördert und gefordert werden, sie legen Wert auf Fairness und Anerkennung, sie fordern Respekt und sinnvollen Einsatz nach den eigenen Fähigkeiten. Das klingt nach gesundem Menschenverstand und ist gar nicht so schwierig.

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