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Erlebnispädagogik besitzt eine stark gesellschaftspolitische Dimension

Der Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. ist führender Fachverband der Individual- und Erlebnispädagogik. Der Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. ist führender Fachverband der Individual- und Erlebnispädagogik.

Die Erlebnispädagogik gewinnt vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftspolitischer Themen weiter an Relevanz. Erlebnispädagogik ist Bildung für Teilhabe, Demokratie, Toleranz und Nachhaltigkeit.

Die Erlebnispädagogik hat sich in den vergangenen Jahren zu einem wesentlichen Bestandteil in der pädagogischen und sozialen Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen entwickelt. Angebote der Erlebnispädagogik helfen dabei, Kreativität zu entwickeln, neue Handlungsspielräume zu eröffnen, Teamfähigkeit zu fordern und zu fördern, Vertrauen in sich und andere herauszubilden, aktiv die Gemeinschaft mit anderen zu erleben und leben und eigene Kompetenzen und Wünsche viel stärker zu spüren und auszuleben.

"Dadurch erhält Erlebnispädagogik auch eine stark gesellschaftspolitische Dimension. Der Ansatz ist, Menschen dabei zu unterstützen, die eigene Lebenswelt verantwortlich zu gestalten, Verantwortung für sich selbst, für andere und für die Gesellschaft zu übernehmen und sich für andere zu engagieren. Das ist heute wichtiger als je zuvor", betont Reinhard Zwerger, erster Vorsitzender des Bundesverbandes Individual- und Erlebnispädagogik e.V. Der eingetragene Verein repräsentiert als führender Fachverband in Deutschland seit 1992 die Vielfalt der Arbeitsfelder der Erlebnispädagogik und der Individualpädagogik mit den Schwerpunkten Hilfen zur Erziehung, Klassenfahrten und Gruppenprogramme, Aus- und Weiterbildung und Erlebnistherapie. Qualitätsentwicklung und Professionalisierung sind dabei die wichtigsten Aufgaben des Verbandes.

Um auf diese Relevanz der Erlebnispädagogik aufmerksam zu machen, hat der Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik ein entsprechendes Positionspapier zur gesellschaftspolitischen Dimension der Erlebnispädagogik herausgegeben. Eine Kernaussage: "Die Erlebnispädagogik gewinnt vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftspolitischer Themen immer weiter an Relevanz. Beispiele für diese Themen sind: Demokratie und Frieden, Chancengleichheit und Gerechtigkeit, Klimaschutz und ökologische Nachhaltigkeit, Diversität und Teilhabe, Gesundheit und Resilienz, Digitalisierung und Medienkompetenz versus unmittelbares Erleben, Bildung sowie Freiheit und Selbstbestimmung." Das Positionspapier ist unter https://www.bundesverband-erlebnispaedagogik.de/fileadmin/user_upload/be-ep.de/Dateien/Pdf/Downloads/20-05-27_position_gesell.polit_dimension_erlebnispaedagogik.pdf erhältlich.

"Auf dieser Basis betrachten es Erlebnispädagog:innen als ihre Aufgabe, sich auch gesellschaftspolitisch einzumischen. Sie machen sich und anderen Mut, selbst zu denken, Verantwortung zu übernehmen und auf der Grundlage eines humanistischen Welt- und Menschenbildes initiativ zu werden", erklärt Reinhard Zwerger. "Wir sind überzeugt, dass Erlebnispädagogik junge Menschen befähigen kann, Verantwortung zu übernehmen. Das ist Bildung für Teilhabe, Demokratie, Toleranz und Nachhaltigkeit. Daher halten wir die gesellschaftspolitische Dimension der Erlebnispädagogik für ein Thema, das auch für eine Wahl und die Zukunft aller entscheidend ist."

Für den Verbandsvorsitzenden Reinhard Zwerger und seine Vorstandsmitglieder unterstützt die Erlebnispädagogik demnach einen positiven gesellschaftlichen Wandel. "Wir stehen daher jederzeit als Impulsgeber aus erlebnispädagogischer Sicht für Politik und Bildungsträger zur Verfügung und arbeiten gerne im Schulterschluss mit anderen Partnern an der Integration dieser Konzepte in die bestehenden Betreuungs- und Bildungssysteme. Insbesondere die Schule erachten wir als wichtigen Lernraum und Partner." Der Verband ruft deutlich dazu auf, bei diesen zukunftsweisenden Wahlen das Wahlrecht wirklich zu nutzen und damit Demokratie und Gesellschaft zu fördern.

 

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