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Empathie und Wertschöpfung: Spannungsfeld für Unternehmen

Mathias Heidemann

Theologe Mathias Heidemann betont den Wert mitarbeiterorientierter Führung.

Im diesjährigen Expertenforum "Geschäftsprozessmanagement in der Praxis" der Fachhochschule Münster am Campus Steinfurt betonte der Münsteraner Theologe und Inhaber der Magellan Seminare, Mathias Heidemann am 14. Juni die herausgehobene Bedeutung einer empathischen Führungskultur. Im Mittelpunkt des insgesamt 5. Expertenforums der FH Münster stand die unternehmerische Gestaltung betriebswirtschaftlicher Abläufe und Geschäftsprozesse. Eine der herausragenden Fragestellungen war, wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter zu Prozessakteuren und kreativen Gestaltern machen.
Heidemann hob hervor, von welch entscheidender Bedeutung Wertschätzung, Zugehörigkeit und Sicherheit seien, um Mitarbeitern ein Gefühl der Sinnhaftigkeit ihres täglichen Einsatzes für das Unternehmen zu vermitteln. Respekt und Nachvollziehbarkeit von Entscheidungen als grundlegend menschliche Werte skizzierte der Theologe, auch wenn in Unternehmen betriebswirtschaftlich schwierige Entscheidungen anstünden. Es gehe darum, ein Unternehmen täglich in möglichst umfassender Weise als einen wirklich wertvollen Arbeitgeber zu erleben. Dann, so Heidemann, liege in der Identifikation mit dem Unternehmen ein Potenzial, das bei intransparenten und schlecht nachvollziehbaren Prozessen kaum je erreicht werden könne. Habe ein Unternehmen diese Herausforderungen erkannt und begriffen, dass es reagieren muss, sollten alle Teilbereiche den Fokus auf die Entwicklung der Mitarbeiterpersönlichkeiten legen. Wenn Führungskräfte das Gefühl vermitteln, dass Respekt und Wertschätzung tatsächlich gelebte Kultur seien, dann werde es mit großer Wahrscheinlichkeit zu einer Bewegung oder Veränderung in den Beziehungen kommen. Besonders eine überzeugend gelebte Haltung der Zuwendung und des Interesses an den Mitarbeitern seien mächtige Kräfte der Veränderung, so Heidemann.