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Einfach überfordert oder dem Burnout nahe?

Michael Mohm, Outplacement50plus

Jeder ist ab und zu mal gestresst. Doch welcher Stress ist belastend für Körper und Psyche und welcher ist Ansporn für Leistung?

Wenn Beruf- und Privatleben völlig aus dem Lot geraten

Burn-out ist in aller Munde. Jede Frau und jeder Mann kennt jemanden, den es erwischt hat. Für das Burnout-Syndrom gibt es keine exakte, verbindliche Definition. Es lässt sich auch durch bestimmte Symptome nicht ganz klar eingrenzen; der Verlauf kann sehr individuell ausfallen.
Zu den typischen Kernsymptomen zählen emotionale Erschöpfung, subjektiver Leistungsabfall und eine negative bis aggressive Einstellung zu den Mitmenschen.

Ein ungewöhnliches Beispiel eines Burnoutprozesses finden Sie in unserer Fallgeschichte:
Klaus M. war Niederlassungsleiter einer börsennotierten Bank. Bis jetzt verlief seine Karriere wie im Bilderbuch: vom einfachen Bankangestellten bis zum Zweigstellenleiter mit einer Personalverantwortung von fast 80 Mitarbeitern. Aufgrund eines Kostenreduzierungsprogrammes wurden die Niederlassungen entmachtet und alle strategischen Entscheidungen zentralisiert. Zum ersten Mal in seiner Karriere erlebte Klaus M. einen herben Rückschlag, denn nun waren seine Führungs- und Entscheidungs-freiheiten stark eingeschränkt.
Aufgrund der Finanzkrise fand er keine passende Arbeitsstelle in einer anderen Bank. Die Aussicht, ein Leben lang als Verlierer und ohne Perspektiven als Filialleiter arbeiten zu müssen, stürzte ihn in Sorgen und Ängste. Er konnte bald keine klaren Anweisungen mehr geben, wirkte abwesend und unkonzentriert. Nach einigen Monaten trennte sich die Bank von ihm.

Was also geschieht beim Burnoutprozess?

Es beginnt mit Stress; etwas Angestrebtes lässt sich nicht erreichen oder etwas Unangenehmes lässt sich nicht ausschalten. Der oder die Betroffene versucht, im Allgemeinen durch Anstrengung, die Situation zu verändern. Es entsteht unter Umständen ein Teufelskreis. Aus einem nebensächlichen Stress wird ein zentrales Problem.
Eine Selbstprüfung hilft dabei, die Warnsignale zu erkennen. Die Gezeiten Haus Klinik in Bonn hat einen kostenlosen Schnell-Test entwickelt, der Ihnen Hinweise auf Ihre persönliche Burnout-Gefährdung gibt: Burnout-Test.

Prävention des Burnout-Syndroms

Besondere Bedeutung messen Ärzte der Stabilität der "Drei-Säulen" zu: Arbeit, Freizeit und Familie. Wackeln zwei Säulen, stürzt das Konstrukt ein.
Neben Erholung und "Wiederaufladen leerer Akkus", sowie gezieltem Einüben von Strategien zur Stressbewältigung, ist es wichtig, auf seine Bedürfnisse, Gefühle und Grenzen zu achten.

"Wir stellen immer wieder fest" sagt Michael Mohm von OUTPLACEMENT50PLUS, "dass Betroffene am alten Arbeitsplatz wieder in die alten Verhaltensmuster zurückfallen. Grund dafür ist ein Mangel an Anerkennung oder Selbstbestimmung."

"Gelingt es dem Betroffenen nicht, eine gewisse Distanz zu den Belastungsfaktoren am Arbeitsplatz aufrechtzuhalten, ist es Zeit, an eine neue Arbeit zu denken" rät Michael Mohm weiter.

OUTPLACEMENT50PLUS, Pionier der altersgerechten Outplacement Beratung, geht den arbeitsbedingten Ursachen des Burnouts nach und unterstützt Menschen im mittleren Lebensalter, meist im Auftrag von Firmen, eine neue sinnvolle und möglichst selbstbestimmte Arbeit zu finden. Damit kann bei frühzeitiger Mandatserteilung der Zusammenbruch abgewehrt oder der Burnout besiegt werden.