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Coach - ein Beruf mit Potential

Der Coachingmarkt in Deutschland sieht weiterhin vielversprechend aus. Umfassend ausgebildete Coaches werden nachgefragt und können von der anhaltend hohen Nachfrage nach Coachings profitieren.

Nach wie vor ist der Beruf des Coaches für viele Menschen sehr interessant. Coaches geben ihren Klienten individuelle Hilfestellung auf dem Weg zu ihren persönlichen Zielen, sodass jeder Klient selbst auf wirksame und nachhaltige Lösungen für sein Thema kommt. Durch die Zusammenarbeit mit einem lösungsorientierten Coach, kommen Klienten mit ihrer Selbstwirksamkeit in Kontakt und gehen ihre Anliegen mit einer neuen, ressourcenvollen und konstruktiven Herangehensweise an.

Der Beruf des Coaches ist, anders als der des Psychotherapeuten, nicht geschützt oder an Auflagen gebunden. In der Regel spezialisieren sich Coaches auf private oder berufliche Anliegen. Life Coaching befasst sich mit unterschiedlichen privaten Themenbereichen, wie zum Beispiel der Stärkung von Selbstbewusstsein, Lösung von Beziehungsproblemen oder der Arbeit an Zielen. Im Business Coaching orientiert sich die Zusammenarbeit zwischen Coach und Klient an einem berufsspezifischen Ziel, oft ist hier ein Unternehmen der Auftraggeber. Arbeitsziele können unter anderem im Bereich Strategie- und Potentialentwicklung, Motivationssteigerung oder (Führungs-)Kompetenzerweiterung liegen. Innerhalb dieser beiden Felder - Life und Business Coaching - hat jeder Coach die Möglichkeit, sich auf bestimmte Zielgruppen und Themen zu spezialisieren. Je spezifischer der Arbeitsbereich, desto größer ist die Möglichkeit für einen Coach, einen Expertenstatus zu erlangen, weiterempfohlen zu werden und auf diese Weise weitere Aufträge zu generieren.

Die Auftragslage für Coaches in Deutschland ist weiter steigend, was auch damit zusammenhängt, dass der Beruf des Coachs sich noch immer weiter etabliert. Hatte vor 10 Jahren das Aufsuchen eines Coaches noch etwas von Bedürftigkeit, so wird es mehr und mehr zu einer anerkannten Dienstleistung. Coaching ist kein anderes Wort mehr für Therapie sondern für Potentialentfaltung und Zielerreichung.

Professionell sind in Deutschland etwa 8000 Menschen als Coach aktiv. Im weltweiten Vergleich liegt Deutschland damit auf Platz drei, nach den USA (Platz 1) und England (Platz 2). Nicht nur Privatpersonen erkennen immer häufiger die Vorteile, die ein Coaching hat. Auch immer mehr Unternehmen verstehen Coaching als konstruktive und wertvolle Maßnahme für ihre Mitarbeiter. Besonders Führungspersonen des mittleren und gehobenen Managements nehmen im Zuge der Mitarbeiterentwicklung und Mitarbeiterzufriedenheit zunehmend Coachings in Anspruch. Hierbei sind Ansätze aus dem NLP und dem Systemischen Coaching im Business und Life Coaching verbreitet.

Ein Business Coach in Deutschland erhält im Mittel etwa 23 Coaching-Aufträge pro Jahr, wobei ein einzelner Auftrag durchschnittlich etwas mehr als elf Stunden umfasst. Das Jahreseinkommen eines Coaches, hängt neben der Auftragslage auch von der Gestaltung des Stundensatzes ab. Zum einen hängt das Honorar eines Coaches davon ab, es sich um ein Life oder ein Business Coaching handelt - letzteres wird in der Regel mit einem höheren Stundensatz veranschlagt. Zum anderen orientieren sich viele Coaches bei der Preisgestaltung auch daran, ob ein Coaching privat oder durch ein Unternehmen initiiert wurde. Nicht zuletzt spielt auch die Region in der der Coach tätig ist, für die Preisgestaltung eine Rolle. Am Ende liegen Nettostundensätze für selbständige Lifecoaches meist zwischen 50 € und 150€ und für selbständige Businesscoaches zwischen 100 € und 300 €.

Der Begriff des Coaches ist nicht geschützt und so kann theoretisch jeder, der möchte, als Coach arbeiten. Es ist jedoch sehr sinnvoll eine hochwertige Ausbildung zum Coach zu absolvieren. Dies erhöht zum einen die Erfolgschancen für den Coach und stattet ihn zum anderen mit wirksamen Coachingtools aus. Eine gute Coachingausbildung dauert je nach Ausrichtung etwa 30 Tage bis 150 Tage und man sollte mit Kosten zwischen 3.000 € und 20.000 € rechnen.

Eine gute Orientierung für das vielfältige Ausbildungsangebot geben Coachingverbände, wie zum Beispiel der DVNLP (Deutscher Verband für Neurolinguistisches Programmieren). Diese Verbände setzen sich für qualitativ hochwertige Ausbildungen ein und entwickeln Kriterien sowie Standards, um diese Qualität der Ausbildungen und Coaches langfristig sicherzustellen. Institute, die sich verpflichten, nach den Richtlinien dieser Verbände zu lehren, bieten in der Regel hochwertige Coaching-Ausbildungen an. Die Qualität der Ausbildung wird bei erfolgreichem Abschluss des Teilnehmers durch ein Zertifikat mit Verbandssiegel bestätigt.