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Berufliche Weiterbildung - 32 Punkte-Checkliste für eine zukunftsfähige Qualifikation

Vorsprung in der Praxis - S&P Unternehmerforum

Leitfaden für die berufliche Weiterbildung - 32 Punkte Checkliste für die richtige Weiterbildung - Aufbau einer persönlichen Weiterbildungsstrategie - Auswahl der richtigen Weiterbildung

Angesichts einer sich verändernden Arbeitswelt gewinnen berufliche Weiterbildung und lebenslanges Lernen zunehmend an Bedeutung.
Einmal erworbene Kompetenzen reichen nicht mehr aus, um den neuen und immer komplexer werdenden Anforderungen im Beschäftigungssystem dauerhaft erfüllen zu können.
Berufliche Weiterbildung ist ein wichtiger Baustein bei der Weiterentwicklung der eigenen Beschäftigungsfähigkeit.

Checkliste für die berufliche Weiterbildung
Das Berufsinstitut für Berufsbildung (BIBB) wurde 1970 gegründet und ist seit mehr als 40 Jahren als Einrichtung des Bundes für die Politik, die Wissenschaft und die Praxis beruflicher Bildung tätig.
Im Rahmen seiner Forschungs- und Entwicklungsarbeiten wurde auch ein Leitfaden zur beruflichen Weiterbildung erarbeitet. Ziel ist es
-durch zukunftsfähige Qualifikationen
-die wirtschaftliche und berufliche Zukunft der Menschen zu sichern und
-den Standort Deutschland wettbewerbsfähig zu halten.

Die Checkliste des BIBB bietet seit über 20 Jahren Weiterbildungsinteressierten Orientierung und Unterstützung bei der Entscheidung für eine fachlich und individuell geeignete Weiterbildungsmaßnahme an.

32 Fragen für eine zukunftsfähige Qualifikation
Mit den folgenden Fragen, welche vom BIBB entwickelt wurden, soll Ihnen der Aufbau Ihrer persönlichen Weiterbildungsstrategie erleichtert werden.

Welche beruflichen Weiterbildungsziele verfolge ich?
1. Will ich meine beruflichen Kompetenzen den aktuellen Veränderungen der Arbeitswelt anpassen oder sie erweitern und beruflich aufsteigen (z. B. Meister/-in, Techniker/-in, Fachwirt/-in, Betriebswirt/-in oder Pflegedienstleiter/-in)?
2. Will ich über Weiterbildung wieder in das Erwerbsleben einsteigen, etwa nach einer Phase der Arbeitslosigkeit oder nach der Elternzeit?
3. Will ich mir mit der Weiterbildung den Einstieg in die Selbstständigkeit eröffnen?
4. Will ich einen beruflichen Abschluss erwerben oder nachholen ?
5. Will ich ein berufsbezogenes Studium absolvieren?
6. Will ich mich beruflich völlig neu orientieren?

In diesem Zusammenhang sollten Sie auch die folgenden Punkte abklären:
7. Welche beruflichen Chancen/Perspektiven können sich durch die Teilnahme an einer Weiterbildung eröffnen?
8. Auf welchen Stärken und Schwächen beruhen meine bisherigen beruflichen Erfolge?
9. Welche meiner Potenziale und Talente kann ich noch ausbauen oder weiterentwickeln?
10. Welche Kompetenzen habe ich im Ehrenamt, in der Freizeit und/oder der Familie erworben?
11. Habe ich meine finanziellen, beruflichen und familiären Rahmenbedingungen in meine Überlegungen einbezogen und angemessen berücksichtigt?
12. Wie groß sind meine Eigeninitiative und meine Selbstdisziplin?


Wie ist die berufliche Weiterbildung aufgebaut?
13. Welche Angaben zu Lernzielen, Inhalten und Methoden sind im Informationsmaterial, in Lehrplänen und Unterlagen enthalten?
14. Wie sind Lerninhalte, -ziele, -methoden und die eingesetzten Medien aufeinander abgestimmt?
15. Werden für den vorgesehenen Einsatz von Medien im Kurs spezielle Vorkenntnisse benötigt? Wenn ja, verfügen Sie bereits über diese Vorkenntnisse?
16. Wie stellt der Anbieter einen Praxisbezug der Maßnahme sicher?
17. Umfasst die Maßnahme praktische Übungen oder gibt es Praxisanteile?
18. Verfügt der Anbieter über Lehrpersonal mit einschlägiger Praxiserfahrung?


Woran kann man die Qualität einer Weiterbildungsmaßnahme noch erkennen?
19. Entsprechen die Seminarräume (Einrichtung, Atmosphäre) und deren Ausstattung (Technik, Medien, Computer) den Zielen und Ansprüchen des Angebots?
20. Gibt es Angaben zur Qualifikation des Lehrpersonals?
21. Liegt eine Übersicht vor, in der alle haupt- und nebenberuflichen Lehrkräfte namentlich aufgeführt sind?
22. Sind Sprechstunden und Kontaktmöglichkeiten des Lehrpersonals angegeben?


Mit welchem Abschluss endet die Weiterbildungsmaßnahme ?
23. Sind zum Abschluss der Weiterbildung Prüfungen vorgesehen und entsprechen diese den Prüfungsordnungen?
24. Sind Prüfungen in schriftlicher, mündlicher und gegebenenfalls praktischer Form vor besonderen Prüfungsausschüssen (meist der Kammern) üblich und vorgesehen?
25. Verfüge ich über die Voraussetzungen, um zur Prüfung zugelassen zu werden?
26. Ist die Bescheinigung über die Teilnahme an einer Maßnahme aussagefähig genug, um von einem/Ihrem Arbeitgeber als Qualifikationsnachweis anerkannt zu werden?
27. Berechtigt der Abschluss der Weiterbildung dazu, eine anerkannte Berufsbezeichnung zu tragen?
28. Können Sie die Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten, die Sie in der Weiterbildung erwerben, am Ende auch in einer beruflichen Tätigkeit und an einem bestimmten Arbeitsplatz verwerten?
29. Welcher Beruf, welche Tätigkeiten oder Aufgaben kommen für Sie nach Abschluss der Maßnahme infrage?
30. Welche beruflichen Chancen/Perspektiven können sich durch den Abschluss der Weiterbildung eröffnen?
31. Trägt der Abschluss zur Sicherung Ihres Arbeitsplatzes bei oder verbessert er Ihre Aufstiegschancen im Betrieb?
32. Wie wirkt sich der Abschluss der Weiterbildung auf Ihre Lohn- und Gehaltssituation aus? Bekommen Sie die Möglichkeit, mit dem angestrebten Abschluss die von Ihnen angestrebte Tätigkeit mit einem entsprechenden Einkommen auszuüben?


Richtige Auswahl des Bildungsträgers – Zertifizierung nach AZAV und DIN EN ISO 9001:2008

Bildungsträger und Bildungsmaßnahmen müssen durch eine fachkundige Stelle nach der Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) zugelassen sein, um von der Bundesagentur für Arbeit sowie vom Europäischen Sozialfonds (ESF) gefördert zu werden.

Die Zertifizierungen sollen mehr Transparenz und Wettbewerb im Bildungswesen schaffen und die Qualität der geförderten Maßnahmen verbessern.

Das Zulassungsverfahren für Weiterbildungsträger und -lehrgänge wird von externen fachkundigen Stellen übernommen. Es wird kontrolliert, ob die notwendigen Qualitätsstandards für die berufliche Weiterbildung geschaffen und eingehalten werden.

Unser Tipp:
Prüfen Sie, ob Ihr Weiterbildungsträger über eine Zulassung nach AZAV verfügt. Bildungsträger, die einen besonders hohen Wert auf Qualität legen verfügen zu dem auch über die deutlich umfangreichere Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008.


S&P Unternehmerforum – Vorsprung in der Praxis
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